... to gain more time being human. We invented work and money to trade that time, to spend it or to save it. And we invented music. For all of us. For the little second we all feel human again. How much time is that little second for you?
Samstag, 26. März 2011
Donnerstag, 24. März 2011
Miss
Miss Verstehen will ich sehen
Miss Verstehen will es wissen
Miss Verstehen wird nicht gehen
Miss Verstehen werd ich vermissen
Miss Verstehen wird nicht gehen
Miss Verstehen werd ich vermissen
Miss Verstanden kannst du werden
Miss Verstanden gibt nicht auf
Miss Verstanden lebt hier auf Erden
Miss Verstanden im Dauerlauf
Miss Verstanden gibt nicht auf
Miss Verstanden lebt hier auf Erden
Miss Verstanden im Dauerlauf
Miss Verständnis korrigiert mich
Miss Verständnis hört mir zu
Miss Verständnis revanchiert sich
Miss Verständnis bist nur du
Miss Verständnis hört mir zu
Miss Verständnis revanchiert sich
Miss Verständnis bist nur du
Mittwoch, 23. März 2011
des Stein Zeit
der Weltnachricht Angst
die Probleme bekannt
werbend Sicherheit verkauft
alles ziemlich ignorant
der Beschissenkonflikt
an unbekannte Adressen
wir uns selbst verschickt
und den Absender vergessen
warum schauen wir weg
warum gehen wir weiter
als wäre nie was passiert
weil selbst mit Leid
des Stein Zeit altert?
werbend Sicherheit verkauft
alles ziemlich ignorant
der Beschissenkonflikt
an unbekannte Adressen
wir uns selbst verschickt
und den Absender vergessen
warum schauen wir weg
warum gehen wir weiter
als wäre nie was passiert
weil selbst mit Leid
des Stein Zeit altert?
Gleiches
du willst mich vergessen
ich werd dir dennoch schreiben
du willst nicht vermissen
ich werd nicht weiter leiden
du willst nicht vermissen
ich werd nicht weiter leiden
du wirst weiter leben
ich will weiter lieben
du wirst kaum vergeben
ich geh nicht ohne Segen
ich will weiter lieben
du wirst kaum vergeben
ich geh nicht ohne Segen
du wartest heimlich leise
ich schrei es oft laut raus
du bleibst hier Zuhause
ich leb in Saus und Braus
ich schrei es oft laut raus
du bleibst hier Zuhause
ich leb in Saus und Braus
du unterdrückst die Gefühle
ich tolerier meinen Zwang
du liebst die klare Kühle
ich den butterweichen Klang
ich tolerier meinen Zwang
du liebst die klare Kühle
ich den butterweichen Klang
wir wollen beide Gleiches
drücken uns nur anders aus
ergänzen wir uns perfekt
oder schließen wir uns aus?
drücken uns nur anders aus
ergänzen wir uns perfekt
oder schließen wir uns aus?
einseitig
den ersten Schritt hab ich gemacht
wann finden wir unsere innere Ruh
genießt du es, wie ich leid und schmacht
sag mir nicht, ich wär anders als du
genießt du es, wie ich leid und schmacht
sag mir nicht, ich wär anders als du
wir warten zweifelnd jeden Tag
ich sprach zu dir unsere Zeit wird knapp
komme stolpernd auf dich zu
schau nur hin, wie ich die Leitung kapp
ich sprach zu dir unsere Zeit wird knapp
komme stolpernd auf dich zu
schau nur hin, wie ich die Leitung kapp
warum bleibst du nicht kurz stehen
lieber zerbrech ich an deinem Beton
lass uns aufprallen anstatt weitergehen
den Weg der einseitigen Kommunikation
lieber zerbrech ich an deinem Beton
lass uns aufprallen anstatt weitergehen
den Weg der einseitigen Kommunikation
Freitag, 18. März 2011
Einfach
[…]
Einfach zu sein, um einfach zu leben.
Einfach zu leben, um einfach zu fühlen.
Einfach zu fühlen, um einfach zu lieben.
Einfach zu lieben, um zweifach zu sterben.
Einfach zu leben, um einfach zu fühlen.
Einfach zu fühlen, um einfach zu lieben.
Einfach zu lieben, um zweifach zu sterben.
Einfach zu schön, um einfach zu sein.
[…]
die Maschine
die Fabrik unseres Lebens ist eine Manufaktur
denn am Fließband der Liebe stehen wir Menschen nur
meist mit mehr Augenmaß als unsern Verstand
fühlen wir alles perfekt, das Herz in der Hand
meist mit mehr Augenmaß als unsern Verstand
fühlen wir alles perfekt, das Herz in der Hand
weil eine Maschine niemals wird spüren
was sie tut, ob es gut oder schlecht
wenn der Mensch es ihr niemals wird zeigen
zu unterscheiden was falsch und was echt
was sie tut, ob es gut oder schlecht
wenn der Mensch es ihr niemals wird zeigen
zu unterscheiden was falsch und was echt
Am Ende des Regenbogens
Ob Schwarz oder Rot,
beides Zuckerbrot und Peitsche.
Auch Grün und Gelb,
macht gern was Ihnen gefällt.
Am Rande wird’s dunkler, gar Braun,
viel ideologischer Schaum.
Nur Weiß oder Transparent
man im Spektrum kaum erkennt.
Dem Deutschen Volke
propagieren sie kess.
Der Eigenen Westentasche
spendieren sie es.
Wo ist die Repräsentanz
unseres Gewissens geblieben,
der Machtgier Ignoranz
hat sich die Zeit nur vertrieben.
Wie der Kessel Buntes
gebündelt im Hohlspiegel,
quasi im Brennpunkt verpufft
übrig bleibt heiße Luft.
Nur die Hoffnung bleibt noch
kommt irgendwann auch Licht
durch des Daches Loch,
was im Glas sich nicht bricht.
Auch Grün und Gelb,
macht gern was Ihnen gefällt.
Am Rande wird’s dunkler, gar Braun,
viel ideologischer Schaum.
Nur Weiß oder Transparent
man im Spektrum kaum erkennt.
Dem Deutschen Volke
propagieren sie kess.
Der Eigenen Westentasche
spendieren sie es.
Wo ist die Repräsentanz
unseres Gewissens geblieben,
der Machtgier Ignoranz
hat sich die Zeit nur vertrieben.
Wie der Kessel Buntes
gebündelt im Hohlspiegel,
quasi im Brennpunkt verpufft
übrig bleibt heiße Luft.
Nur die Hoffnung bleibt noch
kommt irgendwann auch Licht
durch des Daches Loch,
was im Glas sich nicht bricht.
Karma
Atome, Ketten, Reaktion,
Schwimmen, Brennen, Hölle,
Kunst, Vulkane, Explosion,
Beben, Sterben, Zölle,
Sicherheit, Strahlung, Illusion,
Fluten, Wellen, Schwingung,
Hören, Sagen, Kommunikation,
Fesseln, Wunsch, Bedingung,
Suchen, Finden, Wissenschaft,
Schaffen, Lassen, Diskussion,
Gefühl, Vetrauen, Lebenskraft,
Denken, Hoffen, Resignation,
Katastrophen, Leben, Lügen,
Verzweiflung, Wut, Ignoranz,
Einklang, Harmonie, Betrügen,
Liebe, Spenden, ganz.
Kunst, Vulkane, Explosion,
Beben, Sterben, Zölle,
Sicherheit, Strahlung, Illusion,
Fluten, Wellen, Schwingung,
Hören, Sagen, Kommunikation,
Fesseln, Wunsch, Bedingung,
Suchen, Finden, Wissenschaft,
Schaffen, Lassen, Diskussion,
Gefühl, Vetrauen, Lebenskraft,
Denken, Hoffen, Resignation,
Katastrophen, Leben, Lügen,
Verzweiflung, Wut, Ignoranz,
Einklang, Harmonie, Betrügen,
Liebe, Spenden, ganz.
wie schwer
wie schwer wird es aufzustehen
wenn kein Duft einen weckt
wie schwer wird es zu gehen
wenn kein Wiedersehen winkt
wenn kein Wiedersehen winkt
wie schwer wird es zu bleiben
wenn nichts mehr einen hält
wenn nichts mehr einen hält
wie schwer wird es zu halten
wenn niemand stehen bleibt
wenn niemand stehen bleibt
wie schwer wird es zu kommen
wenn niemand dich erwartet
wenn niemand dich erwartet
wie schwer wird es zu warten
wenn niemand kommen wird
wenn niemand kommen wird
wie schwer wird es zu glauben
wenn niemand weiter weiß
wenn niemand weiter weiß
wie schnell man doch vergisst
was man eigentlich vermisst
was man eigentlich vermisst
Donnerstag, 3. März 2011
Donnerstag, 24. Februar 2011
a sacrifice
peace and war
they start and they end
near and far
you fly and you land
early and late
there is luck and is work
love and hate
can be deed and be word
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind
smiles and tears
based on truth and on lies
courage and fears
like fire and ice
dos and don'ts
you give and you steal
hearts and stones
both know and both feel
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind
it is sacrificing
in every
near and far
you fly and you land
early and late
there is luck and is work
love and hate
can be deed and be word
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind
smiles and tears
based on truth and on lies
courage and fears
like fire and ice
dos and don'ts
you give and you steal
hearts and stones
both know and both feel
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night
the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind
it is sacrificing
in every
kind
Freitag, 18. Februar 2011
Neben Ihr
einsam fährt sie nach haus
das Fest ist schon längst aus
der Schwarm zertrieb
und sie fragt: wer hat mich lieb?
sie schaudert und friert
wie sich so alles verliert
ins Unabsehbare
ins Unverstehbare
wo seid Freunde ihr?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, dass ihr Herz schreit?
der Schwarm zertrieb
und sie fragt: wer hat mich lieb?
sie schaudert und friert
wie sich so alles verliert
ins Unabsehbare
ins Unverstehbare
wo seid Freunde ihr?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, dass ihr Herz schreit?
ein jeder mit seiner Lust
ein jeder mit seiner Pein
ein jedes Herz in der Brust
darf auch mal allein sein
ein jeder mit seiner Pein
ein jedes Herz in der Brust
darf auch mal allein sein
doch wo seid Freunde ihr?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, wie ihr Herz schreit?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, wie ihr Herz schreit?
Montag, 7. Februar 2011
W
wenn wir wüssten
wie wir fühlen
wenn sie ahnten
was du weisst
wenn wir könnten
wie wir wollen
wenn wir liessen
was wir bekamen
wenn ich sage
wie ich denke
wenn du verstehst
was ich meine
wenn sie ahnten
was du weisst
wenn wir könnten
wie wir wollen
wenn wir liessen
was wir bekamen
wenn ich sage
wie ich denke
wenn du verstehst
was ich meine
verrücktverzückt
verwirrtverliebt
verfolgtverlassen
versorgtverkündet
versuchtverrucht
verranntverronnen
verbanntverrottet
verlorenverkommen
vergorenverflucht
verwünschtverwachsen
verwechseltverwundet
verstärktverkitscht
versiertverdrängt
versonnenvergessen
versponnenverfressen
verwittertverwettet
verratenverdammt
verfolgtverlassen
versorgtverkündet
versuchtverrucht
verranntverronnen
verbanntverrottet
verlorenverkommen
vergorenverflucht
verwünschtverwachsen
verwechseltverwundet
verstärktverkitscht
versiertverdrängt
versonnenvergessen
versponnenverfressen
verwittertverwettet
verratenverdammt
Du sollst nicht
Kann man es
fassen
Möchte man es
berühren
Darf man es
lassen
Will man es
spüren
Weiß man es
schätzen
Wird man es
glauben
Fühlt man es
hetzen
Soll man es
rauben
Möchte man es
berühren
Darf man es
lassen
Will man es
spüren
Weiß man es
schätzen
Wird man es
glauben
Fühlt man es
hetzen
Soll man es
rauben
Im Februar
Wenn der Frühling naht
werden alle Zweifel verfliegen
Wenn das Herz sich öffnet
und die Schmerzen versiegen
Wenn das Herz sich öffnet
und die Schmerzen versiegen
Wenn die Sonne wieder strahlt
und man atmet statt anzuhalten
Wenn man Energie tankt und versprüht
anstatt sich den Kopf zu zerspalten
und man atmet statt anzuhalten
Wenn man Energie tankt und versprüht
anstatt sich den Kopf zu zerspalten
Wenn man sich selbst kaum mehr erkennt
und endlich aus dem Alltag ausbricht
Wenn man als Kind alles neu entdeckt
welch eine verführerische Aussicht
und endlich aus dem Alltag ausbricht
Wenn man als Kind alles neu entdeckt
welch eine verführerische Aussicht
gibt es ihn
gibt es ihn
den richtigen Moment
um das Falsche zu tun
den Verstand mal zu lassen
und Regeln die ruhen
um das Falsche zu tun
den Verstand mal zu lassen
und Regeln die ruhen
gibt es sie
Liebe auf den ersten Blick
oder nur den vermeintlich schnellen Kick
ist’s gar hormoneller Überschuss
denn unfair, chancenlos macht man nicht Schluss
Liebe auf den ersten Blick
oder nur den vermeintlich schnellen Kick
ist’s gar hormoneller Überschuss
denn unfair, chancenlos macht man nicht Schluss
gibt es dich
in meiner Phantasie
oder war es doch nur Poesie
hoffnungsvoll interpretierter Momente
die uns am Schluss so sehr verklemmte
in meiner Phantasie
oder war es doch nur Poesie
hoffnungsvoll interpretierter Momente
die uns am Schluss so sehr verklemmte
augenblicklich glücklich
wurde geliebt und gelobt
wurde verlassen und war verlobt
habe es genossen und wurde betrogen
wurde verstoßen und wurde belogen
habe es genossen und wurde betrogen
wurde verstoßen und wurde belogen
doch reicht ein einzelner Gedanke an dich
macht er für diesen einen Moment allein mich
augenblicklich glücklich
macht er für diesen einen Moment allein mich
augenblicklich glücklich
werde wieder lieben und loben
werde vielleicht auch verlassen oder geloben
werde es genießen oder werde vielleicht betrügen
werde mit Sicherheit verstoßen und gegebenenfalls auch belügen
werde vielleicht auch verlassen oder geloben
werde es genießen oder werde vielleicht betrügen
werde mit Sicherheit verstoßen und gegebenenfalls auch belügen
doch reicht ein einzelner Gedanke an mich
macht dieser eine hoffentlich auch dich
augenblicklich glücklich
macht dieser eine hoffentlich auch dich
augenblicklich glücklich
ruderlos
Wenn körpereigene Drogen
die Macht über all deine Sinne ergreifen
und man sich trotzdem belügt und meint
man könnte irgendetwas davon noch begreifen
und man sich trotzdem belügt und meint
man könnte irgendetwas davon noch begreifen
dann ist das Herz schon längst verloren
hat sich das Schicksal ein Opfer auserkoren
wie ein Wettrennen der Gedanken mit dem Herzschlag
weil die Gefühle ignorieren was der Kopf sagt
hat sich das Schicksal ein Opfer auserkoren
wie ein Wettrennen der Gedanken mit dem Herzschlag
weil die Gefühle ignorieren was der Kopf sagt
wie ein Spiel ohne Regeln
wie ein Treibholz im Sturm
wer kann dann schon noch segeln
ohne Halt oder Leuchtturm
wie ein Treibholz im Sturm
wer kann dann schon noch segeln
ohne Halt oder Leuchtturm
Mittwoch, 29. Dezember 2010
verbrennend
wir, die wir uns nur die Hand gaben
und doch in Gedanken umarmten
uns unsere gütige Natur zeigend
du, die du mir Hoffnung schenkst
ohne dabei ein Wort über deine Lippen gleiten zu lassen
heimlich im Stillen sich im Selbstzweifel quälend
er, der dir noch mehr vertraut als mir
nichts ahnend von dem was paralysiert parallel passiert
vermeidbar verletzliche Ruhe gönne ich ihm
ich, dessen Art gerne laut denkt
aber verzaubert sich nicht traut zu erlauben
seine eigenen Prinzipien und Andere zu verletzen
wir, die wir uns doch kaum kennen
und doch spüren es besteht keine Notwendigkeit dafür
uns zu wünschen uns nie zu erreichen
du, die du durch Abwesenheit meine Lücken füllst
ohne das Puzzle je vollenden zu können
weil die Phantasie auf ewig unerreichbar bleibt
er, der offenherzig und ehrlich mich einlud
doch nichts ahnend vom wahren Grund meiner Anreise
so scheint es sein eigenes Verschulden zu sein
ich, der vor Freude zitternd permanent abgelenkt schwankt
unfreiwillig in den Himmel und die Hölle verbannt
auf dem Weg in die sehnsüchtige Zukunft verbrennend
uns unsere gütige Natur zeigend
du, die du mir Hoffnung schenkst
ohne dabei ein Wort über deine Lippen gleiten zu lassen
heimlich im Stillen sich im Selbstzweifel quälend
er, der dir noch mehr vertraut als mir
nichts ahnend von dem was paralysiert parallel passiert
vermeidbar verletzliche Ruhe gönne ich ihm
ich, dessen Art gerne laut denkt
aber verzaubert sich nicht traut zu erlauben
seine eigenen Prinzipien und Andere zu verletzen
wir, die wir uns doch kaum kennen
und doch spüren es besteht keine Notwendigkeit dafür
uns zu wünschen uns nie zu erreichen
du, die du durch Abwesenheit meine Lücken füllst
ohne das Puzzle je vollenden zu können
weil die Phantasie auf ewig unerreichbar bleibt
er, der offenherzig und ehrlich mich einlud
doch nichts ahnend vom wahren Grund meiner Anreise
so scheint es sein eigenes Verschulden zu sein
ich, der vor Freude zitternd permanent abgelenkt schwankt
unfreiwillig in den Himmel und die Hölle verbannt
auf dem Weg in die sehnsüchtige Zukunft verbrennend
Dienstag, 28. Dezember 2010
verzeihen
sag uns wie fühlt es sich so an da oben
im Paradies auf ewiglich wohnen zu dürfen
wachsen einem wirklich weiße Flügel
und wir fühlen uns nie mehr allein oder betrogen
wachsen einem wirklich weiße Flügel
und wir fühlen uns nie mehr allein oder betrogen
oder ist es vielleicht doch noch viel schlimmer
als wir hier unten alle beten und hoffen
und am Schluss werden wir für unsere Makel
von dir in den tiefsten aller tiefen Abgründe geworfen
als wir hier unten alle beten und hoffen
und am Schluss werden wir für unsere Makel
von dir in den tiefsten aller tiefen Abgründe geworfen
wirst du uns verzeihen
wir haben so viel falsch gemacht
doch wir erkennen unsere Fehler
bitte gib doch auf uns acht
wir haben so viel falsch gemacht
doch wir erkennen unsere Fehler
bitte gib doch auf uns acht
wirst du uns verzeihen
wir haben so viel Leid bereitet
wussten selten wer wir sind
egal wer uns begleitet
wir haben so viel Leid bereitet
wussten selten wer wir sind
egal wer uns begleitet
doch eins wissen wir genau
du bist manchmal auch ziemlich gemein
unsere Sünden sind nie schlau
aber wir versuchen dir zu verzeihen
du bist manchmal auch ziemlich gemein
unsere Sünden sind nie schlau
aber wir versuchen dir zu verzeihen
Freitag, 10. Dezember 2010
die letzte Bitte
wenn Herzen gebrochen werden
zu viele Dinge versprochen werden
wenn erwachsene Männer weinen
sterben sie, die kleinen
wenn erwachsene Männer weinen
sterben sie, die kleinen
und sorglosen Momente
alles scheint es nimmt kein Ende
man findet kaum noch Kraft
egal was man auch macht
alles scheint es nimmt kein Ende
man findet kaum noch Kraft
egal was man auch macht
versucht man aufzustehen
ein paar Schritte noch zu gehen
fängt das Herz an zu zittern
in tausend Stücke zu zersplittern
ein paar Schritte noch zu gehen
fängt das Herz an zu zittern
in tausend Stücke zu zersplittern
und das du mich dann anrufst
ist sicher lieb von dir gemeint
doch macht es alles noch viel schlimmer
bitte lass es jetzt für immer
ist sicher lieb von dir gemeint
doch macht es alles noch viel schlimmer
bitte lass es jetzt für immer
ich hab es satt mich zu belügen
zu glauben es wär nur halb so schlimm
ich weiß ich hab dir auch gesagt
wir zwei bekommen das sicher hin
zu glauben es wär nur halb so schlimm
ich weiß ich hab dir auch gesagt
wir zwei bekommen das sicher hin
heut bin ich ehrlich und auch schlauer
nehm’ mir einen dicken Stift
ziehe endlich einen Schlussstrich
weil nichts anderes mehr hilft
nehm’ mir einen dicken Stift
ziehe endlich einen Schlussstrich
weil nichts anderes mehr hilft
bitte nimm es mir nicht Übel
dass ich nichts mehr wissen will
hab es Jahre lang getan
und denk auch heut noch gern daran
dass ich nichts mehr wissen will
hab es Jahre lang getan
und denk auch heut noch gern daran
doch nun ist sie gekommen
die Phase Neuanfang beginnt
wünsch dir von Herzen alles Gute
und unserem nie geborenen Kind
die Phase Neuanfang beginnt
wünsch dir von Herzen alles Gute
und unserem nie geborenen Kind
Mittwoch, 24. November 2010
Creativity First:Do it yourself "Flying Ego Cam"
Vor einigen Monaten habe ich privat ein wenig mit Kameraeffekten herumexperimentiert und wollte schon immer mal wissen und/oder probieren, wie man eine "Flying Ego Cam" selber realisieren kann.
Wie das im Ergebnis aussieht könnt ihr an dem folgenden Video sehen, was ich für einen meiner privaten Songs gedreht hab. Ich denke, es verdeutlich sehr gut worauf ich hinaus will.
Sonntag, 12. September 2010
Nehmt bitte mit diesem Mann ein Album auf - sofort!
Ein frischer Geheimtipp dieses mal aus unserem Nachbarland Polen. Ein wirklicher Top-Techniker auf seinem Instrument mit trotz alle dem lyrischer, luftiger Spielweise - Adam Repucha.
Zugegeben, ich verstehe seine Texte nur zum Teil bzw. kaum. Aber was viel wichtiger ist - die Emotion kommt trotzdem an. Es berührt. Für mich immer ein sicheres Zeichen für einen herausragenden Künstler auch mit langfristigen Erfolgschancen. Deswegen lasst euch von ihm kurz eine Geschichte erzählen, auch wenn ihr vielleicht nicht versteht worum es darin geht.
Montag, 6. September 2010
Interessante Statistiken für Last.fm - Künstler und Labels
Dass sich so interessante Fakten aber auch immer so tief hinter undurchschaubaren Menüpunkten verstecken müssen. Unterschwellige Kritik? Darum soll es jetzt erst mal nicht gehen. Ich möchte heute nur eine interessante Statistik mit euch teilen, die jeder der einen Last.fm Künstler oder Label Account hat nachvollziehen kann. Vielleicht auch für dich interessant. Du bist Musiker, Songwriter oder eine Band und wolltest schon immer mal wissen wo du stehst im Vergleich zu den "ganz Großen" im Biz? Schau's dir an.
Donnerstag, 26. August 2010
Stereobearbeitung aus Sicht eines Grammy-Preisträgers
Profis kochen auch nur mit Wasser. Ein paar Rezepte sind jedoch einfach gut. Diese und andere Weisheiten musste ich bestätigt sehen, als vor einigen Wochen Gregor Zielinsky, seines Zeichens Grammy-Preisträger (Leonard Bernstein, Candide) und International Recording Applications Manager bei Sennheiser, bei uns im Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin zu Gast war.
Abgesehen von dem eigentlichen Job, Gitarrenaufnahmen für den Audioguide der bevorstehenden Sonderausstellung "Faszination Gitarre" des angeschlossenen Musikinstrumentenmuseums anzufertigen konnte ich in dem Drumherum viele interessante Techniken, Philosophien und Ideen aufschnappen und möchte heute ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.
Donnerstag, 19. August 2010
Sieben Alben zum Preis von keinem.
Download-Empfehlung - General Fuzz Review
Heute hab ich für Fans des ausgewogenen und harmonisch-elektronischen Musikgeschmacks einen besonders empfehlenswerten Download-Tipp. Schon recht alt, aber immer wieder schön. Eine komplette Diskographie des Komponisten und Klangästheten mit dem Künstlernamen General Fuzz. Er bietet all seine Alben auf seiner Homepage kostenlos an. Ja, ihr habt richtig gelesen.
Man könnte meinen, ja wieder so ein halbherziger Elektrokünstler dessen Tracks noch nicht mal gut genug sind für 0,39€ im iTunes-Store auf einer B-Compilation zu landen und der eigentlich hauptberuflich Versicherungen verkauft.
Doch weit gefehlt. Sehr weit.
Sonntag, 15. August 2010
Faszination Gitarre
Sonderausstellung des Musikinstrumenten Museums Berlin
Sonderausstellung 23. September 2010 bis 30. Januar 2011
Das Musikinstrumenten-Museum Berlin öffnet seine Türen für Klassikfans und Headbanger, für Romantiker und Jazzfreunde, für Wissenschaftler und Liebhaber aus aller Welt: für Jung und Alt.
Über 150 kostbare Gitarren aus vier Jahrhunderten zeigen die Geschichte eines Instrumentes, dessen vielfältiger musikalischer Gebrauch die Gegensätze integriert wie kein anderes Musikinstrument sonst.
Die Sonderausstellung »Faszination Gitarre« vermittelt entlang des Gitarrenbestandes des Musikinstrumenten-Museums die Geschichte der Gitarre in ihrer historischen Vielfalt vom Barock bis in die Gegenwart. Beginnend bei der fünfchörigen Gitarre des ausgehenden 17. Jahrhunderts, einem Instrument von Martin Kaiser aus dem Jahr 1699, führt die Ausstellung durch die Jahrhunderte bis zur Rickenbacher »Frying Pan«, welche die Geburtsstunde der E-Gitarre in den 1930er Jahren markiert. Sonderkonstruktionen moderner Konzertgitarren und Raritäten aus dem Bereich des deutschen E-Gitarrenbaus – Höfner, Framus, Hoyer und Hopf – runden die historische Gesamtschau ab.
What it's really like to work at a music store
An dieser Stelle darf ich euch eine Videoreihe von Ellis Avery, einem Mitarbeiter in einem Musikfachgeschäft empfehlen.
Einerseits schockierend, andererseits skurril und doch irgendwie lustig postet folgender Mann unter dem Titel What it's really like to work at a music store 30-Sekünder auf YouTube. Was schlimmeres hab ich persönlich nur in der Gitarrenabteilung auf der Musikmesse in Frankfurt erleben dürfen. Kaum vorzustellen das jeden Tag erleben zu müssen. Aber zum Glück haben wir den Luxus einer Lautstärkeregelung an unseren Computern. Viel Spaß mit diesem erschütternden aber zum Teil auch komödiantischen VLog. Ultra kurzweilig.
Sonntag, 18. Juli 2010
Kuriose Forschung:
Brain to MIDI
Brain to MIDI
Die Steuerung elektronischer Musikinstrumente durch Alphawellen des menschlichen Gehirns (Hirnaktionsströme, die mit dem EEG aufgezeichnet werden können) und der Herzfrequenz (Herzaktionsströme, die mit dem EKG aufgezeichnet werden) wird bereits seit den sechziger Jahren versucht. Derzeit sind ernsthafte Bestrebungen im Gange, die durch Digitalisierung derartiger Körperfrequenzen erhaltenen MIDI-Informationen zur Steuerung von Tonerzeugern zu benutzen, was unter dem Begriff B.t.M. zusammengefasst wird. Die bewußte individuelle Beeinflussung besagter Körperfrequenzen bereitet hierbei jedoch noch Probleme.
aus: Lexikon Tontechnik, © 1995 Wolfgang Schiffner, Bärenreiter Verlag, 2. Auflage 2003, S. 12, ISBN 3-7618-1228-0
Sonntag, 25. Oktober 2009
Düsseldorfer Ausnahmetalent mit überzeugendem Debüt
Julian Kantus - Etwas Meer EP - Review
Die Ungewissheit abschütteln, endlich kein Trübsal mehr blasen müssen, sich an den kleinen Dingen im Leben erfreuen und das Glück das wir bereits haben neu entdecken und wieder genießen können. Das sind die Kernthemen mit denen sich der Düsseldorfer Newcomer Julian Kantus in seiner Debüt Single "Etwas Meer" beschäftigt. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass man bereits nach erstem Hören der Songs den ganzen Tag mit einem Lächeln auf den Lippen umher läuft. Fröhliche und Mut machende Texte mit teils wunderschön melancholischen Melodien lassen uns in eine mit Endorphinen überladene Welt eintauchen und wie nach einer Überdosis Schokoladeneis mit Schlagsahne fast schon naiv an unsere vergangenen Tage, Träume und Ziele erinnern. Dabei spielt Julians außergewöhnlich zart-schmelzende Stimme eine nicht unerhebliche Rolle.
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