Sonntag, 12. September 2010

Nehmt bitte mit diesem Mann ein Album auf - sofort!

Ein frischer Geheimtipp dieses mal aus unserem Nachbarland Polen. Ein wirklicher Top-Techniker auf seinem Instrument mit trotz alle dem lyrischer, luftiger Spielweise - Adam Repucha.

Zugegeben, ich verstehe seine Texte nur zum Teil bzw. kaum. Aber was viel wichtiger ist - die Emotion kommt trotzdem an. Es berührt. Für mich immer ein sicheres Zeichen für einen herausragenden Künstler auch mit langfristigen Erfolgschancen. Deswegen lasst euch von ihm kurz eine Geschichte erzählen, auch wenn ihr vielleicht nicht versteht worum es darin geht.

Montag, 6. September 2010

Interessante Statistiken für Last.fm - Künstler und Labels

Dass sich so interessante Fakten aber auch immer so tief hinter undurchschaubaren Menüpunkten verstecken müssen. Unterschwellige Kritik? Darum soll es jetzt erst mal nicht gehen. Ich möchte heute nur eine interessante Statistik mit euch teilen, die jeder der einen Last.fm Künstler oder Label Account hat nachvollziehen kann. Vielleicht auch für dich interessant. Du bist Musiker, Songwriter oder eine Band und wolltest schon immer mal wissen wo du stehst im Vergleich zu den "ganz Großen" im Biz? Schau's dir an. 

Donnerstag, 26. August 2010

Stereobearbeitung aus Sicht eines Grammy-Preisträgers

Profis kochen auch nur mit Wasser. Ein paar Rezepte sind jedoch einfach gut. Diese und andere Weisheiten musste ich bestätigt sehen, als vor einigen Wochen Gregor Zielinsky, seines Zeichens Grammy-Preisträger (Leonard Bernstein, Candide) und International Recording Applications Manager bei Sennheiser, bei uns im Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin zu Gast war.

Abgesehen von dem eigentlichen Job, Gitarrenaufnahmen für den Audioguide der bevorstehenden Sonderausstellung "Faszination Gitarre" des angeschlossenen Musikinstrumentenmuseums anzufertigen konnte ich in dem Drumherum viele interessante Techniken, Philosophien und Ideen aufschnappen und möchte heute ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Donnerstag, 19. August 2010

Sieben Alben zum Preis von keinem.
Download-Empfehlung - General Fuzz Review

Heute hab ich für Fans des ausgewogenen und harmonisch-elektronischen Musikgeschmacks einen besonders empfehlenswerten Download-Tipp. Schon recht alt, aber immer wieder schön. Eine komplette Diskographie des Komponisten und Klangästheten mit dem Künstlernamen General Fuzz. Er bietet all seine Alben auf seiner Homepage kostenlos an. Ja, ihr habt richtig gelesen.

Man könnte meinen, ja wieder so ein halbherziger Elektrokünstler dessen Tracks noch nicht mal gut genug sind für 0,39€ im iTunes-Store auf einer B-Compilation zu landen und der eigentlich hauptberuflich Versicherungen verkauft.

Doch weit gefehlt. Sehr weit.

Sonntag, 15. August 2010

Faszination Gitarre
Sonderausstellung des Musikinstrumenten Museums Berlin


Sonderausstellung 23. September 2010 bis 30. Januar 2011

Das Musikinstrumenten-Museum Berlin öffnet seine Türen für Klassikfans und Headbanger, für Romantiker und Jazzfreunde, für Wissenschaftler und Liebhaber aus aller Welt: für Jung und Alt. 

Über 150 kostbare Gitarren aus vier Jahrhunderten zeigen die Geschichte eines Instrumentes, dessen vielfältiger musikalischer Gebrauch die Gegensätze integriert wie kein anderes Musikinstrument sonst. 

Die Sonderausstellung »Faszination Gitarre« vermittelt entlang des Gitarrenbestandes des Musikinstrumenten-Museums die Geschichte der Gitarre in ihrer historischen Vielfalt vom Barock bis in die Gegenwart. Beginnend bei der fünfchörigen Gitarre des ausgehenden 17. Jahrhunderts, einem Instrument von Martin Kaiser aus dem Jahr 1699, führt die Ausstellung durch die Jahrhunderte bis zur Rickenbacher »Frying Pan«, welche die Geburtsstunde der E-Gitarre in den 1930er Jahren markiert. Sonderkonstruktionen moderner Konzertgitarren und Raritäten aus dem Bereich des deutschen E-Gitarrenbaus – Höfner, Framus, Hoyer und Hopf – runden die historische Gesamtschau ab. 

What it's really like to work at a music store

Ein zugegeben etwas ungewöhnlicher Beitrag den ich euch aber dennoch nicht vorenthalten möchte.

An dieser Stelle darf ich euch eine Videoreihe von Ellis Avery, einem Mitarbeiter in einem Musikfachgeschäft empfehlen.

Einerseits schockierend, andererseits skurril und doch irgendwie lustig postet folgender Mann unter dem Titel What it's really like to work at a music store 30-Sekünder auf YouTube. Was schlimmeres hab ich persönlich nur in der Gitarrenabteilung auf der Musikmesse in Frankfurt erleben dürfen. Kaum vorzustellen das jeden Tag erleben zu müssen. Aber zum Glück haben wir den Luxus einer Lautstärkeregelung an unseren Computern. Viel Spaß mit diesem erschütternden aber zum Teil auch komödiantischen VLog. Ultra kurzweilig.

Sonntag, 18. Juli 2010

Kuriose Forschung:
Brain to MIDI

Wer noch nicht genug hat von reac-table, dexter jazzmutant und lemur sollte sich mal mit diesem Thema vertraut machen. Vor nicht allzu langer Zeit bin ich über einen Eintrag in einem Fachlexikon gestoßen, den ich mit euch als Inspirationsquelle teilen möchte und der mich doch sehr zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Bevor ich dazu Stellung nehme und um eure Meinungen bitte, hier betreffende Stelle:

Brain to MIDI 

Die Steuerung elektronischer Musikinstrumente durch Alphawellen des menschlichen Gehirns (Hirnaktionsströme, die mit dem EEG aufgezeichnet werden können) und der Herzfrequenz (Herzaktionsströme, die mit dem EKG aufgezeichnet werden) wird bereits seit den sechziger Jahren versucht. Derzeit sind ernsthafte Bestrebungen im Gange, die durch Digitalisierung derartiger Körperfrequenzen erhaltenen MIDI-Informationen zur Steuerung von Tonerzeugern zu benutzen, was unter dem Begriff B.t.M. zusammengefasst wird. Die bewußte individuelle Beeinflussung besagter Körperfrequenzen bereitet hierbei jedoch noch Probleme.

aus: Lexikon Tontechnik, © 1995 Wolfgang Schiffner, Bärenreiter Verlag, 2. Auflage 2003, S. 12, ISBN 3-7618-1228-0

Sonntag, 25. Oktober 2009

Düsseldorfer Ausnahmetalent mit überzeugendem Debüt
Julian Kantus - Etwas Meer EP - Review

Die Ungewissheit abschütteln, endlich kein Trübsal mehr blasen müssen, sich an den kleinen Dingen im Leben erfreuen und das Glück das wir bereits haben neu entdecken und wieder genießen können. Das sind die Kernthemen mit denen sich der Düsseldorfer Newcomer Julian Kantus in seiner Debüt Single "Etwas Meer" beschäftigt. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass man bereits nach erstem Hören der Songs den ganzen Tag mit einem Lächeln auf den Lippen umher läuft. Fröhliche und Mut machende Texte mit teils wunderschön melancholischen Melodien lassen uns in eine mit Endorphinen überladene Welt eintauchen und wie nach einer Überdosis Schokoladeneis mit Schlagsahne fast schon naiv an unsere vergangenen Tage, Träume und Ziele erinnern. Dabei spielt Julians außergewöhnlich zart-schmelzende Stimme eine nicht unerhebliche Rolle.

Masen Abou-Dakn – Songtexte schreiben
Handwerk und Dramaturgie

Dieses Buch scheint mir sich zu einem Standardwerk für alle Musikschaffende zu entwickeln, die um die Problematik des Textens nicht umher kommen. Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, nicht allzu sachlich oder gar wissenschaftlich in die Thematik einzutauchen, obschon man hin und wieder Begriffen wie Jamben oder Idiomen begegnet. Hinzu kommt, dass es in seiner Form und Thematik einzigartig auf dem deutschen Buchmarkt zu sein scheint. Es schließt sozusagen eine Lücke zwischen wissenschaftlicher Arbeit und Lebensratgeber.

Der didaktische Kern des Buches beschäftigt sich damit den Leser zu ermutigen von Anfang an eigene Texte zu schreiben und sie mit stetig steigendem Können zu überarbeiten und weiter zu entwickeln. Der Autor Abou-Dakn stellt dem Leser in regelmäßigen Abständen kontextuelle Aufgaben zum Thema des Kapitels die es zu lösen gilt. Dabei helfen die sehr scharfen Analysen beispielhafter, aktueller oder bekannter Popsongs unter anderem von Interpreten wie "Wir sind Helden", "Herbert Grönemeyer" oder aber auch "Die Ärzte".

Samstag, 24. Oktober 2009

Kleinmembran-Mikrofone KEL HM-1
Der Geheimtipp aus Kanada

Das HM-1 klingt wahrscheinlich wie kein anderes Mikrofon, das ihr jemals benutzen werdet. Im Gegensatz zu den meisten günstigen Studiomikrofonen, die einen eher spitzen über-präsenten Sound zu emulieren versuchen, wurde das HM-1 für einen vollen, runden Klang entwickelt. Es klingt recht dunkel und bietet somit den perfekten Kontrast zu den meisten beliebten Mikrofonen.

Das HM-1 ist ideal um höhenlastige Klänge wie Dudelsack, Bläser und Mandolinen zu entschärfen. Man kann damit aber auch sehr toll dünn klingende Vocals andicken oder kleinen Gitarrenamps mehr Druck verleihen. Background Vocals auch wirklich in den Hintergrund zu setzen ist genauso möglich wie ein schlaffes Schlagzeug anzufetten, wenn dies von Nöten ist. Das HM-1 ist kein "neutrales" Mikrofon und es klingt auch nicht "besser" als andere Mikrofone. Es klingt eher "anders" und in der heutigen Zeit des samplelastigen und presetbetonten Produzierens ist anders klingen definitiv die richtige Wahl.

Donnerstag, 24. September 2009

Die Novation X-Station als Freeware-Instrument für Apple Logic EXS24

Ich habe heute einfach mal sehr tief in meiner Trickkiste gekramt und ein altes Projekt von mir hervorgezaubert. Damals zu Studienzeiten, als man noch Zeit für die wirklich interessanten Dinge des Lebens hatte, beschloss ich eines Tages meinen sehr liebenswürdigen X-Station Synthesizer von Novation zu samplen, da ich es leid war, jedes Mal wenn ich ihn als Controller benutzen wollte auf den integrierten Sound zu verzichten. Herausgekommen sind dabei damals 65 Presets liebevoll im EXS24 zusammengesetzt basierend auf den original integrierten Wellenformen meiner X-Station die ich extra dafür aufgenommen habe und euch nun als kostenloses Paket zum Download zur Verfügung stelle. Viel Spaß damit. Ich hoffe ihr wisst es zu schätzen, dank mir gut 300€ zu sparen :D (auch wenn das Original ungefähr 200 Presets bietet, dies sind wohl die 65 brauchbarsten) Würd' mich auch freuen Produktionen zu hören, in denen meine Samples eingesetzt wurden. Alles Royalty Free versteht sich. Kurze Installationsanleitung. Image entpacken und Ordner einfach in folgendes Verzeichnis kopieren:

Macintosh HD / Library / Application Support / Logic / Sampler Instruments /

und schon könnt ihr alles bequem im EXS-Menü öffnen.

Viel Spaß und liebe Grüße, euer Johannes

UREI / Universal Audio 1176LN Kompressor für 200€
Der Beweis! Do-It-Yourself Test & Bericht Teil 3/3

Hier nun endlich der lang erwartete dritte Teil meiner Diplomarbeit. Nichts als Fakten, Fakten, Fakten. :D Bauanleitungen findest du unter den Internet-Quellenangaben. Klangbeispiele sind den jeweiligen Diagrammen zugeordnet. Zum Vergrößern einzelner Bilder einfach darauf klicken.



(Anm.: weiterführende Links der Quellenangaben im PDF teilweise nicht mehr aktuell, bitte auf diese Seite zurückgreifen wenn nötig, habe sie hier online aktualisiert. Des Weiteren bitte ich von klang-qualitativen Beschwerden abzusehen, da die Klangbeispiele für ihre Webtauglichkeit in 320kbps mp3s konvertiert werden mussten. Wer gerne unbedingt die hochauflösenden wav-Dateien möchte, möge mir eine Email schreiben, ich kann sie gerne online stellen.)

Würde mich wie immer über Feedback freuen. Gruß Johannes

Dienstag, 22. September 2009

UREI / Universal Audio 1176LN Kompressor für 200€
Der Beweis! Do-It-Yourself Test & Bericht Teil 2/3

UREI / Universal Audio 1176LN Kompressor für 200€
Der Beweis! Do-It-Yourself Test & Bericht Teil 1/3

Wie man es auch als elektrotechnischer Laie schaffen kann ein Hi-End Studiogerät wie den UREI 1176LN zu bauen. Ich habe mich nun doch entschlossen, meine Anfang des Jahres vom SAE Institute Berlin mit der Jahrgangs-Bestnote 1,3 (97%) ausgezeichneten Diplomarbeit

"Der Vergleich nicht-professioneller Nachbauten klassischer Studiokompressoren mit ihrem Original am Beispiel des UREI 1176LN zur Überprüfung der Klangtreue"

kostenlos und im vollen Umfang, also inkl. aller Bilder, Klangbeispiele, Schaltkreise, Statistiken und Quellen (im Anhang) hier auf diesem Blog in drei Teilen zu veröffentlichen.



Freitag, 18. September 2009

Logic Studio 9 - Gut gemeint, oder kühl berechnet?
Warum sich die neue Version doch nur wie eine 8.5 anfühlt.


Apple hat uns mit dem Release von Logic Studio 9 vor ungefähr einem Monat sicherlich alle mehr oder weniger überrascht. Umso größer die Freude meinerseits zuerst war, desto enttäuschter bin ich nun nach der Apple Pro Studio Welttour die gestern Abend im Berliner Kosmos stattfand. 200 neue Features wurden versprochen, das ganze für nur 199€ als Update von Logic 8. Sozusagen 99 Cent für jedes neue Tool. Kennen wir das nicht irgendwo her? Das bringt mich auf die Idee, warum kann man sich seine Software eigentlich nicht modular im iTunes-Store als Download zusammenstellen. 99 Cent pro Feature. Dann würde ich wahrscheinlich nur 10€ für Logic Pro 9 ausgeben wollen. Aber jetzt erst mal zu den Fakten.

Donnerstag, 17. September 2009

Logic Studio 9 Show auf der Apple Pro Studio Welttour
Heute Abend in Berlin, man sieht sich! 

Wer möchte kann heute Abend zur Kosmos KG in der Karl-Marx-Allee 131, Berlin kommen. Dort findet die Apple Pro Studio Welttour statt. Einlass ist ab 18 Uhr los geht's 19 Uhr. Live vorgestellt werden unter anderem das neue Logic Pro Studio 9 und das neue FinalCut, also ein Event, dass man als eingefleischter Mac- und Medienmensch unter keinen Umständen verpassen sollte. Ich bin schon angemeldet und das wird von Apple auch empfohlen, die Plätze sind begrenzt also schnell noch hier kostenlos anmelden und schauen, was geht. Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten und ausführlich Bericht erstatten, es sei denn man sieht sich heute Abend. Bis dahin.

Mittwoch, 16. September 2009

Warum man an ein Apple MacBook kein normales Headset anschließen kann

Eigentlich denkt Apple ja sonst immer an alles. Nicht jedoch in folgendem Fall. Es begab sich, dass ich vor kurzem mit der Spracherkennung meines MacBooks herumspielte, und da mir die Qualität des integrierten Mikrofons für eine deutliche Spracherkennung zu viele Hintergrundgeräusche bot, sah ich mich regelrecht gezwungen mein altes Headset - noch aus PC-Zeiten - aus meiner Wühlkiste zu kramen. Ich hatte es für Dinge wie Skype und ähnliches nie benutzt, da dafür das Mac-interne Mikro eigentlich ausreichend gut ist. Ich schloss also mein altes Headset an den Eingang meines MacBook an, in der Hoffnung störenden Raumanteil aus der Spracherkennung zu verbannen.

Tipp des Tages: Wie schalte ich den Start-Sound meines Macs ein für alle Mal stumm?

Warum  muss mein Mac mir eigentlich immer sagen, dass es ihm gut geht, dass weiß ich doch. Wenn du einen Mac hast, wirst du dich sicherlich auch schon, genau wie ich belästigt fühlen, vom ewig lauten Start-Sound, den dein Mac bei jedem Anschalten von sich gibt. Vielleicht schläft ja deine Freundin oder dein Freund schon und du willst ihn oder sie nicht aufwecken. Oder vielleicht möchtest du einfach nur nicht um jeden Preis auffallen, wenn du deinen Mac in der Cafeteria einschaltest. Leider kann man nicht bei allen Macs mit einem einfachen Terminal-Befehl diesen nervigen Start-Ton loswerden. Das heißt, jedenfalls bis du dieses kostenlose Geschenk Gottes ausprobiert hast.

Dienstag, 15. September 2009

Separater Kopfhörermix mit einem Stereo-Interface?
Danke Apple!

Endlich mal ein Mac-Feature, dank dem man wirklich Geld spart. Viele Musikschaffende, mich eingeschlossen, haben sich sicherlich schon einmal gefragt: nun hab ich schon ein qualitativ hochwertiges Stereo-Interface und kann trotzdem keinen dedizierten Kopfhörermix erstellen, egal ob GarageBand, Logic, Live oder ein anderer Sequenzer, egal ob im Homerecording oder als DJ oder einfach, um flexibel all seine Aus- und Eingänge die einem theoretisch zur Verfügung stehen auszunutzen.

Eine gute Nachricht für Mac-User, denn Apple hat schon seit langem in seinen OSX CoreAudio Services genau diesen Fall berücksichtigt.