Freitag, 1. August 2014

Zwei

Die Frage
des woher
ist Wissen,
ist Erinnerung.

Die Frage
des wohin
ist Vision,
ist Phantasie.

Die Frage
wer ich bin,
ist woher,
ist wohin.

Nur die Frage
des warum
bist du,
und bin ich.

Bleibt ewiglich
noch wann,
und bleibt ebenso
noch wo.

Warum nicht
jetzt,
warum nicht
hier.

Ich bei dir,
du bei mir.

Sonntag, 13. Juli 2014

Termine

jeden einzelnen Tag
versprech ich der Welt
die mir so viel gibt
und mich am Leben hält

jeden einzelnen Tag
versuch ich zu gestalten
weil auch er mir verspricht
mich nicht nur zu verwalten

jeden einzelnen Tag
schenk ich dem dankbaren Leben
denn es fragt mich nie
wieviel will ich dafür geben

jeden einzelnen Tag
bin ich sehr gerne hier
obschon es unfair ist
manchmal auch zu mir

und wenn die Nacht hereinbricht
dann fang ich an zu träumen
denn ich hab einfach keine Lust
mein Leben zu versäumen

Montag, 26. Mai 2014

Kommst du mit?

Kommst du mit?
Es wird nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verlieren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Es kann nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verirren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Lass uns einen Film anschauen
Wir gehen einfach heimlich Heim
Kommst du mit?
Lass uns Barrikaden bauen
Wir reißen alte Mauern ein

Kommst du mit?
Wir gehen durch den Wald spazieren
Und lassen alle Pflanzen stehen
Kommst du mit?
Wir lassen den Verstand mal ruhen
Wenn wir was nicht verstehen

Kommst du mit?
Es wird nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verlieren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Es kann nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verirren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Wir fahren heut’ aufs Meer hinaus
Und fühlen uns dort voll normal
Kommst du mit?
Wir schalten mal das W-Lan aus
Und schreiben uns total real

Kommst du mit?
Wir steigen auf den höchsten Berg
Und sehen mal wieder fern
Kommst du mit?
Lass uns doch zusammen sein
Denn ich hab dich so gern

Kommst du mit?
Es wird nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verlieren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Es kann nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verirren
In einer Welt aus Glück

Und wenn du mal wieder traurig bist,
Dass die Welt so ist wie du sie siehst,
Kommt irgendwoher ein Mensch der dich küsst
Und dich fragt:

Kommst du mit?
Es wird nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verlieren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?
Es kann nichts schlimmeres passieren,
Als dass wir uns wieder verirren
In einer Welt aus Glück

Kommst du mit?

Dienstag, 20. Mai 2014

Intelligenz

... ist nicht deinen Gegenüber mit Worten oder Waffen zu schlagen um aus einem Kampf als Sieger hervorzugehen, Intelligenz ist Verantwortung. Die Verantwortung deinem Gegenüber die Hand zu reichen und gemeinsam im Einklang die Individualität eines jeden Einzelnen zu feiern.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Wir haben alles probiert

Manchmal möchte ich aufwachen und alles ist so wie es sein sollte. 

Manchmal möchte ich die “Willkommen in …”-Schilder auf der Autobahn überpinseln mit “Willkommen in der Matrix, dem Land der Schlaftabletten.”

Manchmal möchte ich auf Facebook twittern und auf Twitter liken, dass die NSA gerne auf einen Kaffee vorbeikommen darf, wenn sie etwas über mich erfahren will.

Manchmal möchte ich eine Bank überfallen und das Geld einer Kickstarter-Kampagne schenken, die damit etwas Nachhaltiges bewegt.

Manchmal möchte ich auf meinem Pass das “Eigentum der Bundesrepublik Deutschland” durchstreichen und “Eigentum der Erde” darauf schreiben.

Manchmal möchte ich mein Konto auflösen und alles Geld verbrennen, nur damit es nicht in die falschen Hände gelangt.

Manchmal möchte ich alle Grenzen abreißen und dort Häuser bauen in denen jeder einen Tag wohnen muss, bevor er auf die andere Seite kann.

Manchmal möchte ich mit einer geklauten Yacht von Monaco nach Nordafrika fahren um illegal auszuwandern.

Manchmal möchte ich ein neues englisches Wort erfinden, dass den Amerikanern adequat beschreibt, was wir in Deutschland unter Weltschmerz verstehen.

Manchmal möchte ich einen Quadratmeter Wald kaufen und eine unabhängige Wald-Republik von deren Wipfeln ausrufen.

Manchmal möchte ich eine Schadenersatz-Einzugs-Zentrale gründen und wahllos von allen Institutionen die uns manipulieren horrende Gebühren verlangen.

Manchmal möchte ich die Welt mit Lachgas fluten, um uns für einen Moment unsere Menschlichkeit zurückzugeben.

Manchmal möchte ich jedes Verbot verbieten, inklusive dem Verbot etwas zu verbieten, nur um zu sehen was übrig bleibt.

Manchmal möchte ich eine Besteuerungs-Steuer erfinden, die alle extra besteuert, die sich für noch mehr Steuern aussprechen.

Manchmal möchte ich meine Wohnung einem Obdachlosen überlassen, um jeden Tag in Berlin vor “Dem Deutschen Volke” herumzulungern und hässlich zu sein.

Manchmal möchte ich Politiker werden, einfach nur um zu allem was in der Welt gerade passiert “Nein” zu sagen und dafür bezahlt zu werden.

Manchmal möchte ich Texte wie diesen im Internet veröffentlichen, nur um zu sehen wer das Lesen und Denken noch nicht verlernt hat.

Manchmal möchte ich all diese Dinge und noch viel mehr tun, nur um dir - mein Kind - sagen zu können, wir haben alles probiert.

Damit du eines Tages aufwachst und dir sagst, alles ist so wie es sein sollte.

Montag, 21. April 2014

Sunset, 20th of April 2014, Leipzig (Connewitz), Germany, time-lapse

Hope you all enjoyed a beautiful easter sunset just as I did yesterday. Bless you.
http://vimeo.com/92470166

Sunset, 20th of April 2014, Leipzig (Connewitz), Germany, time-lapse
Filmed with an Apple iPad2 and iMotionHD v2.1.1
Time approx.: 7.15pm - 8.45pm

Music by Johannes Strom
facebook.com/johannesstrom
twitter.com/johannesstrom
johannesstrom.de

Donnerstag, 3. April 2014

Im Regen

Fässer füllen sich mit Wasser
Blätter fallen von den Bäumen
Es knackst und knarrt
Es platscht und nässt
Die Tropfen landen weich
Im seichten Gewässer

Fässer füllen sich mit Öl
Bomben fallen vom Himmel
Es knallt und stinkt
Es kracht und schreit
Die Leichen landen hart
Im brennenden Sand

Mittwoch, 12. Februar 2014

Fernweh

Aus der Heimat in die Ferne
Reisen, weit weg von dieser Erde
von der Provinz zu dem Sterne
dort wo die Liebe kein Gebärde

Wo die Straßen voller Passion
anstatt mit Geläster sich berühren
alles, nur keine Aggression
der Menschheit mehr spüren

doch ist auch Fernweh eine Sucht
des Menschen Leidenschaft zu gehen
die Konfrontation mit der Flucht
der Zukunft entgegen zu sehen

Sonntag, 5. Januar 2014

Der Weg zu Dir

Wenn alle Schulden ausgeglichen
und der Verträge Blut verblichen.
Wenn alle Fehler wieder wett
darfst du mich holen, sei so nett.

Bis dahin lass mich vieles machen,
möcht viel weinen und viel lachen.
Bis dahin lass noch viel passieren,
ich hoff’ du wirst den Weg markieren.

Ansonsten geh ich meinen eignen,
ob du ihn magst, oder auch nicht.
Ob deiner mir gefallen hat,
sag ich dir gern in dein Gesicht.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Ich wünschte mir…

keine Frau die das Essen kocht,
sondern eine die das Wasser reicht.

keine Frau die sauber macht,
sondern eine die schmutzig ist.

keine Frau die immer ehrlich ist,
sondern eine die Fehler eingesteht.

keine Frau die immer ja sagt,
sondern eine die auch mal wahrsagt.

keine Frau die immer treu ist,
sondern eine die zu einem steht.

keine Frau die ein Ohr abkaut,
sondern eine die auch Geheimnisse hat.

keine Frau die einem sagt wie toll man ist,
sondern eine die überlegt wie man es besser machen kann.

keine Frau die immerzu kuscheln will,
sondern eine die auch mal ihr Fingerspitzengefühl benutzt.

keine Frau die einem den Mund verbietet,
sondern eine die den Atem raubt.

keine Frau die einem die Sterne vom Himmel holt,
sondern eine die neue Sternbilder zeichnet.

keine Frau die einem das Ende des Films verrät,
sondern eine die ihn miterlebt.

keine Frau die aussieht wie eine Puppe,
sondern eine in deren Augen man Geschichten lesen kann.

keine Frau die auf die Uhr schaut,
sondern eine die meine Zeit anhält.

keine Frau die immer für einen da ist,
sondern eine die auch mal geht wenn es zu viel wird.

Ich könnte ewig so weiter machen…

Im Endeffekt wünschte ich mir eine Katze,
doch bekomme nur Hunde.

Wo ist die Emanzipation, wenn man sie braucht.

Donnerstag, 29. August 2013

Wenn

wenn ich jetzt gehe
wirst du dann kommen
wir uns wieder sehen?

wenn ich dann komme
wirst du auch da sein
wir miteinander gehen?

wenn ich es vergessen
wirst du mich erinnern
wie die Liebe einmal ging?

wenn ich es spüre
wirst du mich meiden
weil ich ein Anderer bin?

Freitag, 23. August 2013

Briefwechsel

Hallo Vernunft,

mal so unter uns…

verlassen ist wer sich verlassen glaubt
verlassen wird wer sich nicht selbst vertraut
verpassen wirds wer nicht manchmal Dieb
lässig siehts wer nicht verbissen blieb

gebend ist wer heimlich raubt
verstaubt hingegen wer nur saugt
würdig der sich fallen lässt
gefangen wird vom ganzen Rest

Denk mal drüber nach, aber bitte nicht wieder so viel wie letztes Mal.

Mit freundlichen Grüßen
die Liebe

Samstag, 3. August 2013

die fehlenden Worte

Hätte alles stehen lassen,
wär sofort zu dir gekommen,
allein für den Moment mit dir
hätte ich alles unternommen.

Würde alles fallen lassen,
alle Tassen, Gläser und Teller
und ich wette ich wär schneller
als sie fallen, um dich zu fassen.

Könnte alles liegen lassen,
doch fang ich nun von Vorne an.
Was ist sie Wert, die Zeit in Massen,
wenn man allein nicht teilen kann.

Hätte, würde, könnten wir,
nur leider Gottes hast du sie,
die Worte nie gesagt zu mir:
Bleib bitte hier, verlass mich nie.

Donnerstag, 1. August 2013

Wurzeln

wie den Wald meiner Kindheit
wie den Baum des Garten Eden
wie die Rose des kleinen Prinzen
würde ich dich ewig pflegen

nicht unter Glas kannst du atmen
nicht prall gesonnt, da geb ich acht
ertränken, vertrocknen oder überdüngen
kommen ebenso nicht in Betracht

aber anschauen und bewundern
ganz zart dir die Stacheln entfernen
damit sie uns nicht mehr verwunden
das müsst ich bis dahin noch lernen

sonst könnt ich dich niemals umarmen
ich würde niemals dich brechen, versprochen
will dich reiben und riechen, hab Erbarmen
denn wurde als Rose ich selbst einst gebrochen
und wenn du mich lässt, so lass ich mich niederversuche es wieder, schlag neben dir Wurzelnso tief wie noch nie, behutsam immer wiederbis von dir all die alten Lasten purzeln

Mittwoch, 5. Juni 2013

Wie hoch sollte die Auflagekraft eines Tonabnehmersystems sein?

Die qualitativ weniger hochwertigen Tonabnehmer aus Kristall und Keramik benötigen ziemlich hohe Auflagekräfte. Diese reichen von 25 mN bis zirka 50 mN. Bessere Hi-Fi-Plattenspieler jedoch haben oft Magnetsysteme. Die empfohlene Auflagekraft bei diesen Systemen reicht von Typ zu Typ von 7,5 mN bis ungefähr 30 mN. 

Dabei bringen natürlich hochwertige Tonabnehmersysteme nur mit hochwertigen Tonarmen auch optimale Resultate. Das nur als Rat, falls ihr mal das Geld haben solltet, das Magnetsystem in euren Plattenspielern gegen ein besseres zu ersetzen.

Samstag, 16. März 2013

Sag nichts mehr

seit Tagen schon
versuch ich nun
dich zu erreichen

das Einzige
was noch fehlt
ist ein Lebenszeichen

und mein Herz das klopft
ganz unrhythmisch
weil es so doll an dir hängt

ich will doch nur wissen
ob es dir gut geht
und ob du manchmal an uns denkst

ob du manchmal an uns denkst
ob du manchmal an uns denkst

und endlich dann
gehst du mal ran
und ich freu mich wie ein Kind

und ich hör dir zu
finde endlich Ruh
vertrau dir blind

bis du mir sagst
wir müssen reden
du trägst den Ring nicht mehr

und ich ahne schon
was jetzt gleich kommt
bitte sag nichts mehr

bitte sag nichts mehr
bitte sag nichts mehr

bitte sag nichts mehr
sag nichts mehr
sag nichts mehr

sag nichts mehr

Dienstag, 5. März 2013

Raumklang:
Von Quadrophonie bis Dolby Digital

Wenn man heute die Heimkino-Abteilung diverser Elektrofachgeschäfte betritt, oder sich die Ausstattung von Kinosälen anschaut, ahnt man nur noch wenig von den ursprünglichen Herausforderungen der Audiobranche den Mehrkanalton verkaufsfähig zu machen.

Überall wimmelt es von Logos und Emblemen diverser Anbieter, die Geräte bieten eine ganze Palette von Features und Räume scheinen keine Herausforderung mehr zu sein. Das war nicht immer so.

Freitag, 1. März 2013

bin wie

bin Lala
wie Tipsy und Po
bin da da
wie Mama und Co
bin der da
wie du da und so
bin i-A
wie der Esel im Zoo

bin Gaga
wie die Lady in red
bin Haha
wie das Näpfchen mit Fett
bin Soso
wie das s im sz
bin 00
wie im Auftrag ihrer Majestät

bin Har Har
wie der Kapitän im Hafen
bin Sum Sum
wie die Bienen die nie schlafen
bin gar gar
wie ein gut gesalzner Braten
bin piep piep
wie die Vögel im Garten

bin ho ho
wie der Weihnachtsmann zu Ostern
bin Helau
wie Karneval im Kloster
bin ja ja
wie nicht jetzt, sondern gleich
bin ich verliebt?
wie nicht arm, sondern reich

Donnerstag, 28. Februar 2013

der Frage Sinn

wem nützt das Träumen tatenlos
zusehends Frust entsteht und er wird groß
bis es platzt, dein Leben, der Ballon zu voll
von Schall und Rauch den keiner brauch
wem nützt die Tat ohne Wunsch und Ziel
dem Druck gebeugt, es wird zu viel
gemacht und gedacht ohne Sinn und Verstand
wenn man nie träumt vom fernen Land
kein Ufer findet selbst das Meer
verschluckst du dich, dann frag woher
kommt all das Wasser, wo fliesst es hin
die Antwort ist der Frage Sinn

Montag, 28. Januar 2013

Die Sagen

Und ich rauch eine nach der anderen
Öffne unbemerkt die Flasche Wein
Es ist die zweite nach der anderen
Eine Flucht ins Glücklichsein

Und all die Welt besteht aus Stolz
Eitelkeit, Wut, Egomanie
Und ich mocht’ das auch einmal
Aber verstanden hab ich es nie

Ich versink in Philosophie
Forsche nach dem Sinn des Seins
Und stoß immer wieder nur
Auf Besitz, und deins und meins

Wann hört sie auf, die Gier nach ich
Wo fängt sie an, die heile Welt
Und wer weiß was wann über sich
Wenn man nur tut was selbst gefällt

Und falls Herr Pawlow mit seinen Hunden
Nicht reicht als Hauptbeweis
Wohin führen dich die Stunden
Wenn nicht zum Konditionsverweis

Denn wir sind Summe aller Tage
An denen wir hängen wie Fliegen am Licht
Und verbrennend wird Leben zur Plage
Selbst wenn man es liebt, oder auch nicht

Ich bezweifle nicht das Schöne
Dennoch wiege ich es auf
All die Kasper und deren Löhne
Schmerzen nehmen wir in kauf

Manche wollen sie sogar
Und definieren uns damit
Und wahre Schmerzfreiheit bleibt rar
Manipuliert auf Schritt und Tritt

Doch wenn wir uns ernsthaft mal fragen
Wer ist wir und wer bin ich
Verschwinden urplötzlich die Sagen
Um das Du und Ich an sich

Samstag, 17. November 2012

Gefährliches Halbwissen:
Warum man auf Eierkartons an der Wand verzichten sollte

Immer wieder begegne ich in Proberäumen, bei Musikern zuhause und auch bei Technikern in Projektstudios brandgefährlichem Halbwissen in Form von Eierpappen bzw. Eierkartons an den Wänden.

Zugegeben, auch ich beging diese noch dazu ausgesprochen hässliche Sünde, doch wurde glücklicherweise durch mein Studium eines besseren Wissens belehrt und aufgeklärt.

Meine Erkenntnisse teile ich euch gerne mit:

Montag, 29. Oktober 2012

Mitbringsel

hab mich gar sehr im Schmerz gewunden
der Vergangenheit Last ward mir so schwer
und dann hab ich Dich gefunden
gabst mir Hoffnung, Sinn und mehr

musst’ erst dem alten Herz vergeben
verzeih mir meine wirre Wut
jetzt fang ich an für Dich zu leben
weil Du mir zeigtest, es wird gut

werd nun auf eine Reise gehen
der Abschied fällt auch mir sehr schwer
doch für Dich will ich die Menschen sehen
die Täler, Berge und das Meer

will all die schönen Dinge sammeln
sie Dir zu schenken, anstatt Geld
um ganz zu Dir zurück zu kommen
fahr ich einmal um die Welt

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Der Mensch

... ist wie die Natur ein unvergleichbar fragiles, in sich geschlossenes System, was dennoch nur in Einheit mit seiner Umgebung das erreichen kann, wozu es geschaffen wurde. Den Fluss der Energie und das Streben nach Harmonie zu erkennen und zu leben.

Mittwoch, 29. August 2012

Gezeiten

Wie der Mond um die Erde
die Gezeiten bestimmt,
so drehen sich meine Planeten
um deine Sonne, mein Kind.

Wie all die Kinder spielend
am Feuer sich verbrennen,
um darauf hin nie wieder spielend
sich im Schmerz zu erkennen.

Wie die Flut und die Ebbe,
ein recht ungleiches Paar,
sich niemals begegnend
und sich doch so sehr nah.

Wie wir glauben an das Gute,
weil man ihn sonst nicht erträgt,
den Glauben an die Route,
auch ohne Navigationsgerät.

Wie die Schönheit der Erkenntnis,
sei sie groß oder sei sie klein,
würden auch wir gerne ewig bleiben,
wenn wir es könnten, nie mehr allein.

Mittwoch, 8. August 2012

Wie das Leben läuft

Dein Blut läuft durch meine Adern
Tränen laufen mir über die Wange
Und wenn die Nase läuft
Wie das Leben läuft

Wir laufen über die Straße zum Garten
Wir laufen um die Wette und der Motor läuft
Der Hund ist entlaufen
Wie das Leben läuft

Wir laufen Gefahr uns zu vergessen
Auf die Plätze fertig los und wir laufen davon
Erster, zweiter, dritter Lauf
Wie das Leben läuft

Und die Erde läuft um die Sonne
auf dem Mond laufen Menschen
Und der Fluss läuft zum Meer
Wie das Leben läuft

Und es läuft wie am Schnürchen
In der Zwischenzeit läuft ein Film
In dem verlaufen die Farben
Wie das Leben läuft

Und die Angst läuft aus dem Ruder
Denn die Sanduhr läuft wieder
Und der Akku läuft aus
Weil das Leben läuft

Und ließen wir uns laufen
Wie der Hase läuft
Was dann alles liefe
Wenn das Leben läuft

Riesenrad

Ich hab ein Riesenrad
In meinem kleinen Garten stehen
Komm lass uns heute noch
Zusammen ein paar Runden drehen

Wir steigen ein und
Die Türen schliessen selbsttätig
Ganz oben angekommen
Sehen wir darüber weg

Und die Sonne geht auf

Du sitzt mir gegenüber
Zwischen uns der Horizont
Bei dir ist schon Tag
Bei mir ist noch Nacht

Wir drehen uns im Kreis
So lang es uns gefällt
Und irgendwann
Halten wir an

Und die Sonne geht auf

Manchmal träume ich davon
Teil deiner Gondel zu sein
Und dann wach ich leise auf
Und ich bin wieder allein

Sonntag, 8. Juli 2012

here I am

I need no identity
to know who I am
there is a soul in me
showing here I am
here I am

my mind is making things go wrong
that is not who I am
I am you I am me
I am here right now 
I am

I need no history
to know who I am
there is a space in me
showing here I am
here I am

my brain is making things go wrong
that is not who I am
I am you I am me
I am here right now
I am

And if you can’t see
And if you feel blind
And if you don’t like
And if I won’t mind

I need no fantasy
to know who I am
there is a love in me
showing here I am
here I am

my thoughts are making things go wrong
that is not who I am
I am you I am me
I am here right now
I am

And if you can’t see
And if you feel blind
And if you don’t like
And if I won’t mind

I need no destiny
to know who I am
there is a peace in me
showing here I am

here I am
here I am
here I am

Samstag, 7. Juli 2012

Die Seele

... ist eine Dimension, die zwischen Sein und Nicht-Sein unterscheidet. Sie ist allgegenwärtig und zeitlos. Sie kann nicht erklären und auch nicht begründen. Sie dient einzig und allein dem Erkennen, der Erkenntnis. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Montag, 18. Juni 2012

Immer wenn du lachst

Immer wenn du lachst
Vergess ich meine Schulden
Spür ich keine Schmerzen
Kenne ich den Weg

Immer wenn du sprichst
Seh ich meine Träume
Denk ich was ich fühle
Weiß ich wer ich bin

Immer wenn du schläfst
Finde ich keine Ruhe
Erzähl ich dir Geschichten
Flieg ich mit dir fort 

Immer wenn du fragst
Hör ich auf zu reden
Geb ich dir die Antwort
Nehm ich mir die Zeit 

Immer wenn du gehst
Bin ich unterwegs
Merk ich was mir fehlt
Komm ich früh zu spät

Immer wenn du weinst
Kann ich in dein Herz sehen
Werd ich dich in den Arm nehmen
Möcht ich dir verzeihen

Auch wenn du nicht
immer bei mir bist
Ich bin da wo du
mich nicht vermisst

Bei dir

Montag, 4. Juni 2012

Dort

Du siehst mich an
Und ich seh dir an
Du siehst mir an,
dass ich es nicht sagen kann
Es sieht so aus
Wie bei dir Zuhaus
Und das Licht geht aus
Bitte komm sofort da raus
Es ist bekannt
Da ist ein Loch in meiner Wand
Doch ich suche den Sand
In dem ich dich einst fand
Und im Meer sammeln sich die Tränen
Von Seelen die sich quälen
Von denen die sich sehnen
Nicht nur ab und anzulehnen

Und es ist soweit, soweit das Auge reicht
Es ist soweit, so weit von dir entfernt
Es ist soweit, so weit, soweit ich weiß
Haben wir uns dort kennen gelernt
Und du wartest
Auf irgendein Zeichen
Von irgendeinem Menschen
Irgendwo auf der Welt
Bei dem sieht es so aus
Wie bei dir Zuhaus
Und das Licht geht aus
Und er fährt sofort nach Haus
Es ist bekannt
Da ist ein Loch in seiner Wand
Doch er sucht den Verstand
In dem er sich einst fand
Und im Meer sammeln sich die Tränen
Von Seelen die sich quälen
Von denen die sich sehnen
Nicht nur ab und anzulehnen

Und es ist soweit, so weit das Auge reicht
Es ist soweit, so weit von dir entfernt
Es ist soweit, so weit, soweit ich weiß
Haben wir uns dort kennen gelernt