Dienstag, 19. April 2011

Kirschblüten

ich sitze hier rum
und warte auf dich
doch wie es scheint
kommst du heute nicht
ich steh auf denn ich will
nein ich muss gehen
da seh ich dich doch noch
doch noch im Regen stehen
und ich frag dich
was tust du nur hier so allein
doch du bemerkst mich nicht
und gehst einfach heim
hey lass mich nicht
nicht so lange warten
bis dass die Kirschblüten
blühen in deinem Garten
ich vermisse dich
vermisst du mich nicht
sag mir wie lang soll ich noch warten
oder soll das hier alles entarten
ich frag mich was mach ich hier
hier draußen so allein
warum geh ich nicht einfach
einfach zu dir rein
es ist kalt und ich wollt warten
doch ich muss gehen
bis dass die Kirschblüten
wieder blühen im Garten

Montag, 18. April 2011

purity

rest gone less
passing the last
glimpse for eternity
emotion on mars

starving for fat
individual masses
home, sick and mad
can we please pass this

war in space
frozen to love
cutting down spice
fooling above

a dirty old find
lonely mother earth
hot stone heart
under pressure reserve

catching the flies
lazy like bee
diving the dice
drying in sea

the childhood trap
just a little nap
buy insurance security
for loosing purity

Donnerstag, 14. April 2011

feather

lightning fast
home per menue
would a lightning last
beat that revenue

over and over
never forever
for evermore
I even swore

over and out
flying in the crowd
never too loud
at sea I won't shout

like leather wind
sunny salt lake city
and the tides change
I feel stormy weather

your feather.

Dienstag, 12. April 2011

immer nur du

ob ich schlafe oder wache
immer nur du
ob ich weine oder lache
immer nur du
ob ich stehe oder renne
immer nur du
ob ich vergesse oder erkenne
immer nur du
ob ich spreche oder höre
immer nur du
ob ich passe oder störe
immer nur du
ob ich lieb oder verzicht
immer nur du
ob ich will oder nicht
immer nur du
ob ich komme oder gehe
immer nur du
ob ich ignorier oder verstehe
immer nur du
ob ich lebe oder ruh
immer nur du
ob ich immer oder nur du
immer nur du

Montag, 11. April 2011

So lange

... die Menschen sich nicht selbst mit zwei Augen ansehen, mit zwei Ohren zuhören und mit beiden Gehirnhälften ein Bild zusammensetzen, wird niemals eine Perspektive entstehen.

Freitag, 8. April 2011

wieder geboren

wurde damals fast gestorben
bevor ich aus dem Dunkeln trat
wurde mein Leben nur fast verdorben
weil ich mir die Zeit nahm und um sie bat
darum lebe ich heute, im Hier und im Jetzt
was gibt es Schöneres, als Glück zu erschaffen
weil damals und bald wird zu sehr überschätzt
erstaunlicherweise wussten das schon die Affen
die einen sagen, ich kam wie oft zu spät
ich glaub, ich hab den Weg genossen
den Augenblick der Sehnsucht erspäht
ohne Hektik und unverdrossen
denn Timing ist der Moment aufzustehen
wenn man nicht mehr schwimmen mag
ich mach es mir auch gern bequem
höre zu, bevor ich etwas sag
weil Stress nicht gesund ist
lieb ich die Ruhe vor dem Sturm
und weil der Ball nun mal rund ist
wurde ich wieder geboren

For Those Who Are Like Mine

At night I hear the words sound 
those who never met an ear
they still are flying all around
and will never disappear

Those who were talking
told stories of fears and fate
and everytime I catch some
I feel to come to late

If you want to help me
try listening on time
this can be releasing
for those who are like mine

Donnerstag, 7. April 2011

Leinen los

Wir fahren auf meinem kleinen, neuen, weißen Segelboot
und der Wind treibt uns irgendwo hin
die Sonne geht unter und das Wasser färbt sich feuerrot
in ein paar Minuten können wir die Sterne zählen

Wir fahren von Montreal direkt nach Athen
und danach werden wir mal sehen, Frau Kapitän
Kurs Süd-Ost ist anvisiert, volle Kraft voraus
wir können nur beten und hoffen der Wind geht uns nicht aus

Wir treiben dahin, wir treiben dahin
manchmal auch her, manchmal auch her
gedankenlos, das ist nicht schwer
Leinen los

Bitte deck dich zu, mein Schatz, denn die Nacht wird bitterkalt
es ist Land in Sicht, doch wir fahren immer weiter
auf diesem Boot werd’ ich mit dir alt
und der Mond ist unser ständiger Begleiter

Wir treiben dahin, wir treiben dahin
manchmal auch her, manchmal auch her
gedankenlos, das ist nicht schwer
Leinen los

Samstag, 26. März 2011

We invented slavery, tools and machines ...

... to gain more time being human. We invented work and money to trade that time, to spend it or to save it. And we invented music. For all of us. For the little second we all feel human again. How much time is that little second for you?

Donnerstag, 24. März 2011

Miss

Miss Verstehen will ich sehen
Miss Verstehen will es wissen
Miss Verstehen wird nicht gehen
Miss Verstehen werd ich vermissen

Miss Verstanden kannst du werden
Miss Verstanden gibt nicht auf
Miss Verstanden lebt hier auf Erden
Miss Verstanden im Dauerlauf

Miss Verständnis korrigiert mich
Miss Verständnis hört mir zu
Miss Verständnis revanchiert sich
Miss Verständnis bist nur du

Mittwoch, 23. März 2011

des Stein Zeit

der Weltnachricht Angst
die Probleme bekannt
werbend Sicherheit verkauft
alles ziemlich ignorant

der Beschissenkonflikt
an unbekannte Adressen
wir uns selbst verschickt
und den Absender vergessen

warum schauen wir weg
warum gehen wir weiter
als wäre nie was passiert
weil selbst mit Leid
des Stein Zeit altert?

Gleiches

du willst mich vergessen
ich werd dir dennoch schreiben
du willst nicht vermissen
ich werd nicht weiter leiden

du wirst weiter leben
ich will weiter lieben
du wirst kaum vergeben
ich geh nicht ohne Segen

du wartest heimlich leise
ich schrei es oft laut raus
du bleibst hier Zuhause
ich leb in Saus und Braus

du unterdrückst die Gefühle
ich tolerier meinen Zwang
du liebst die klare Kühle
ich den butterweichen Klang

wir wollen beide Gleiches
drücken uns nur anders aus
ergänzen wir uns perfekt
oder schließen wir uns aus?

einseitig

den ersten Schritt hab ich gemacht
wann finden wir unsere innere Ruh
genießt du es, wie ich leid und schmacht
sag mir nicht, ich wär anders als du 

wir warten zweifelnd jeden Tag
ich sprach zu dir unsere Zeit wird knapp
komme stolpernd auf dich zu
schau nur hin, wie ich die Leitung kapp

warum bleibst du nicht kurz stehen
lieber zerbrech ich an deinem Beton
lass uns aufprallen anstatt weitergehen
den Weg der einseitigen Kommunikation

Freitag, 18. März 2011

Einfach

[…]
Einfach zu sein, um einfach zu leben.
Einfach zu leben, um einfach zu fühlen.
Einfach zu fühlen, um einfach zu lieben.
Einfach zu lieben, um zweifach zu sterben.

Einfach zu schön, um einfach zu sein.
[…]

die Maschine

die Fabrik unseres Lebens ist eine Manufaktur
denn am Fließband der Liebe stehen wir Menschen nur
meist mit mehr Augenmaß als unsern Verstand
fühlen wir alles perfekt, das Herz in der Hand

weil eine Maschine niemals wird spüren
was sie tut, ob es gut oder schlecht
wenn der Mensch es ihr niemals wird zeigen
zu unterscheiden was falsch und was echt

Am Ende des Regenbogens

Ob Schwarz oder Rot,
beides Zuckerbrot und Peitsche.
Auch Grün und Gelb,
macht gern was Ihnen gefällt.

Am Rande wird’s dunkler, gar Braun,
viel ideologischer Schaum.
Nur Weiß oder Transparent
man im Spektrum kaum erkennt.

Dem Deutschen Volke
propagieren sie kess.
Der Eigenen Westentasche
spendieren sie es.

Wo ist die Repräsentanz
unseres Gewissens geblieben,
der Machtgier Ignoranz
hat sich die Zeit nur vertrieben.

Wie der Kessel Buntes
gebündelt im Hohlspiegel,
quasi im Brennpunkt verpufft
übrig bleibt heiße Luft.

Nur die Hoffnung bleibt noch
kommt irgendwann auch Licht
durch des Daches Loch,
was im Glas sich nicht bricht.

Karma

Atome, Ketten, Reaktion,
Schwimmen, Brennen, Hölle,
Kunst, Vulkane, Explosion,
Beben, Sterben, Zölle,

Sicherheit, Strahlung, Illusion,
Fluten, Wellen, Schwingung,
Hören, Sagen, Kommunikation,
Fesseln, Wunsch, Bedingung,

Suchen, Finden, Wissenschaft,
Schaffen, Lassen, Diskussion,
Gefühl, Vetrauen, Lebenskraft,
Denken, Hoffen, Resignation,

Katastrophen, Leben, Lügen,
Verzweiflung, Wut, Ignoranz,
Einklang, Harmonie, Betrügen,
Liebe, Spenden, ganz.

wie schwer

wie schwer wird es aufzustehen
wenn kein Duft einen weckt
wie schwer wird es zu gehen
wenn kein Wiedersehen winkt
wie schwer wird es zu bleiben
wenn nichts mehr einen hält
wie schwer wird es zu halten
wenn niemand stehen bleibt
wie schwer wird es zu kommen
wenn niemand dich erwartet
wie schwer wird es zu warten
wenn niemand kommen wird
wie schwer wird es zu glauben
wenn niemand weiter weiß
wie schnell man doch vergisst
was man eigentlich vermisst

Donnerstag, 24. Februar 2011

a sacrifice

peace and war
they start and they end
near and far
you fly and you land

early and late
there is luck and is work
love and hate
can be deed and be word

the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night

the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind

smiles and tears
based on truth and on lies
courage and fears
like fire and ice

dos and don'ts
you give and you steal
hearts and stones
both know and both feel

the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing each day
in every night

the beauty of nature
has a broken mind
it is sacrificing itself
so please be kind

it is sacrificing
in every
kind

Freitag, 18. Februar 2011

Neben Ihr

einsam fährt sie nach haus
das Fest ist schon längst aus
der Schwarm zertrieb
und sie fragt: wer hat mich lieb?

sie schaudert und friert
wie sich so alles verliert
ins Unabsehbare
ins Unverstehbare

wo seid Freunde ihr?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, dass ihr Herz schreit?

ein jeder mit seiner Lust
ein jeder mit seiner Pein
ein jedes Herz in der Brust
darf auch mal allein sein

doch wo seid Freunde ihr?
nur die Furcht sitzt neben ihr
was seid ihr so weit
hört ihr denn nicht, wie ihr Herz schreit?

Glück

... findet man dann, wenn Glück die einzige Möglichkeit bleibt.

Montag, 7. Februar 2011

W

wenn wir wüssten
wie wir fühlen
wenn sie ahnten
was du weisst

wenn wir könnten
wie wir wollen
wenn wir liessen
was wir bekamen

wenn ich sage
wie ich denke
wenn du verstehst
was ich meine

verrücktverzückt

verwirrtverliebt
verfolgtverlassen
versorgtverkündet
versuchtverrucht

verranntverronnen
verbanntverrottet
verlorenverkommen
vergorenverflucht

verwünschtverwachsen
verwechseltverwundet
verstärktverkitscht
versiertverdrängt

versonnenvergessen
versponnenverfressen
verwittertverwettet
verratenverdammt

Du sollst nicht

Kann man es 
fassen
Möchte man es
berühren

Darf man es
lassen
Will man es
spüren

Weiß man es
schätzen
Wird man es
glauben

Fühlt man es
hetzen
Soll man es
rauben

Im Februar

Wenn der Frühling naht
werden alle Zweifel verfliegen
Wenn das Herz sich öffnet
und die Schmerzen versiegen

Wenn die Sonne wieder strahlt
und man atmet statt anzuhalten
Wenn man Energie tankt und versprüht
anstatt sich den Kopf zu zerspalten

Wenn man sich selbst kaum mehr erkennt
und endlich aus dem Alltag ausbricht
Wenn man als Kind alles neu entdeckt
welch eine verführerische Aussicht

gibt es ihn

gibt es ihn
den richtigen Moment
um das Falsche zu tun
den Verstand mal zu lassen
und Regeln die ruhen

gibt es sie
Liebe auf den ersten Blick
oder nur den vermeintlich schnellen Kick
ist’s gar hormoneller Überschuss
denn unfair, chancenlos macht man nicht Schluss

gibt es dich
in meiner Phantasie
oder war es doch nur Poesie
hoffnungsvoll interpretierter Momente
die uns am Schluss so sehr verklemmte

augenblicklich glücklich

wurde geliebt und gelobt
wurde verlassen und war verlobt
habe es genossen und wurde betrogen
wurde verstoßen und wurde belogen

doch reicht ein einzelner Gedanke an dich
macht er für diesen einen Moment allein mich
augenblicklich glücklich

werde wieder lieben und loben
werde vielleicht auch verlassen oder geloben
werde es genießen oder werde vielleicht betrügen
werde mit Sicherheit verstoßen und gegebenenfalls auch belügen

doch reicht ein einzelner Gedanke an mich
macht dieser eine hoffentlich auch dich
augenblicklich glücklich

ruderlos

Wenn körpereigene Drogen
die Macht über all deine Sinne ergreifen
und man sich trotzdem belügt und meint
man könnte irgendetwas davon noch begreifen

dann ist das Herz schon längst verloren
hat sich das Schicksal ein Opfer auserkoren
wie ein Wettrennen der Gedanken mit dem Herzschlag
weil die Gefühle ignorieren was der Kopf sagt

wie ein Spiel ohne Regeln
wie ein Treibholz im Sturm
wer kann dann schon noch segeln
ohne Halt oder Leuchtturm

Mittwoch, 29. Dezember 2010

verbrennend

wir, die wir uns nur die Hand gaben
und doch in Gedanken umarmten
uns unsere gütige Natur zeigend

du, die du mir Hoffnung schenkst
ohne dabei ein Wort über deine Lippen gleiten zu lassen
heimlich im Stillen sich im Selbstzweifel quälend

er, der dir noch mehr vertraut als mir
nichts ahnend von dem was paralysiert parallel passiert
vermeidbar verletzliche Ruhe gönne ich ihm

ich, dessen Art gerne laut denkt
aber verzaubert sich nicht traut zu erlauben
seine eigenen Prinzipien und Andere zu verletzen

wir, die wir uns doch kaum kennen
und doch spüren es besteht keine Notwendigkeit dafür
uns zu wünschen uns nie zu erreichen

du, die du durch Abwesenheit meine Lücken füllst
ohne das Puzzle je vollenden zu können
weil die Phantasie auf ewig unerreichbar bleibt

er, der offenherzig und ehrlich mich einlud
doch nichts ahnend vom wahren Grund meiner Anreise
so scheint es sein eigenes Verschulden zu sein

ich, der vor Freude zitternd permanent abgelenkt schwankt
unfreiwillig in den Himmel und die Hölle verbannt
auf dem Weg in die sehnsüchtige Zukunft verbrennend

Dienstag, 28. Dezember 2010

verzeihen

sag uns wie fühlt es sich so an da oben
im Paradies auf ewiglich wohnen zu dürfen
wachsen einem wirklich weiße Flügel
und wir fühlen uns nie mehr allein oder betrogen

oder ist es vielleicht doch noch viel schlimmer
als wir hier unten alle beten und hoffen
und am Schluss werden wir für unsere Makel
von dir in den tiefsten aller tiefen Abgründe geworfen

wirst du uns verzeihen
wir haben so viel falsch gemacht
doch wir erkennen unsere Fehler
bitte gib doch auf uns acht

wirst du uns verzeihen
wir haben so viel Leid bereitet
wussten selten wer wir sind
egal wer uns begleitet

doch eins wissen wir genau
du bist manchmal auch ziemlich gemein
unsere Sünden sind nie schlau
aber wir versuchen dir zu verzeihen

Freitag, 10. Dezember 2010

die letzte Bitte

wenn Herzen gebrochen werden
zu viele Dinge versprochen werden
wenn erwachsene Männer weinen
sterben sie, die kleinen

und sorglosen Momente
alles scheint es nimmt kein Ende
man findet kaum noch Kraft
egal was man auch macht

versucht man aufzustehen
ein paar Schritte noch zu gehen
fängt das Herz an zu zittern
in tausend Stücke zu zersplittern

und das du mich dann anrufst
ist sicher lieb von dir gemeint
doch macht es alles noch viel schlimmer
bitte lass es jetzt für immer

ich hab es satt mich zu belügen
zu glauben es wär nur halb so schlimm
ich weiß ich hab dir auch gesagt
wir zwei bekommen das sicher hin

heut bin ich ehrlich und auch schlauer
nehm’ mir einen dicken Stift
ziehe endlich einen Schlussstrich
weil nichts anderes mehr hilft

bitte nimm es mir nicht Übel
dass ich nichts mehr wissen will
hab es Jahre lang getan
und denk auch heut noch gern daran

doch nun ist sie gekommen
die Phase Neuanfang beginnt
wünsch dir von Herzen alles Gute
und unserem nie geborenen Kind

Mittwoch, 24. November 2010

Creativity First:
Do it yourself "Flying Ego Cam"

Vor einigen Monaten habe ich privat ein wenig mit Kameraeffekten herumexperimentiert und wollte schon immer mal wissen und/oder probieren, wie man eine "Flying Ego Cam" selber realisieren kann.

Wie das im Ergebnis aussieht könnt ihr an dem folgenden Video sehen, was ich für einen meiner privaten Songs gedreht hab. Ich denke, es verdeutlich sehr gut worauf ich hinaus will.