Donnerstag, 5. Mai 2011

fence and prosperity

am I me
or am I you
is that real
or is that true

does it matter
or even worse
will it get better
a lack full of purse

can we ever prove
sense and sensitivity
will we bore to move
fence and prosperity

what is behind
what was before
are we so blind
do we adore

Mittwoch, 4. Mai 2011

als Traube

wem nützt die Liebe in Gedanken
wie die Trauben am Toskanahaus
kann sie wachsen und sich ranken
zugewachsen sieht’s viel schöner aus

die alten Fassaden aus Kriegszeiten
all die Löcher und Splitter
den harten Kampf erahnt man
und er macht traurig und bitter

wir wollen sehen wie es blüht
wie es sprießt und Duft versprüht
wir wollen sie atmen in Gedenken
und zufrieden die Arme verschränken

was passiert wenn wir sie öffnen
verletzbar würden wir sofort
doch an diesem schönen Ort
bleib ich als Traube gerne dort

und käme manchmal ein Tourist
der heimlich eine Traube isst
so gönn ich ihm sehr gern den Spaß
auch wenn er vielleicht mich auffraß

Never hide

... since you never will be found by the right people.

Dienstag, 3. Mai 2011

alles und nichts

bewundert und gelobt
für Dinge, die man nicht sehen kann

gehasst und belogen
für Taten, die man rückgängig machen möchte

begutachtet und bewertet
für Worte, die nicht aus dem eigenen Mund kamen

besolded und bezahlt
für die Unterdrückung der schmerzlichen Gewissheit

vergöttert und verehrt
für die Beständigkeit der Leidenschaft

hinterfragt und konfrontiert
nach dem Ausfall der Notbeleuchtung

ignoriert und weggeschaut
aus Angst vor sich verändernden Menschen

frittiert und filetiert
weil die Kartoffelpflanze ungenießbar bleibt

verbannt und unbestimmt
wenn alle Stricke reißen

belauscht und beobachtet
im Herzen hoffend auf die Wiederkehr

berauscht und gesegnet
runter kommen sie alle irgendwann

zerzaust und verregnet
alles und nichts kommt von ungefähr

ein Stück

ich komm zurück
keine Angst
sie kommt zurück
meine Angst

an dem Punkt waren wir schon
wir kommen zurück
Orientierung als Lohn
für einen Augenblick

vom Kuchen fehlt ein Stück
keine Angst
hat gut geschmeckt
deine Angst

die Krümel im Gesicht
das Schlucken fällt mir schwer
er ist ein bisschen trocken
aber das Rezept mag ich so sehr
komm wir backen einen neuen
diesmal bitte eine Torte
mit Etagen zum verlaufen
die von der einen Sorte

knetende Angst
sahniger Teig
er wird gehen
keine Angst

ich muss gehen
und ich komm zurück
um dich zu verstehen
ein Stück

notfalls freiwillig

der Job raubt mir mein Gewissen
wie du mir meinen eignen Verstand
wenn ich so lieg in meinem Kissen
träum ich von euch herzentflammt

erlöschen kann er und kannst du
erlösen allerdings nur unser Mut
darum hör ich dir so gerne zu
du weckst ihn in mir und er tut gut

bitte versteh, ich will dir nichts Böses
will nicht verletzen, stehe auch nicht Spalier
alles was ich will hatte ich bereits
alles was ich noch versuch gebührt dir

so viele Dinge verschwinden jeden Tag
unbedacht, vergessen oder verloren
selbst wenn man sich Mühe gibt und mag
bleibt vieles im Dunkeln beschworen

und falls wir den Lichtschalter noch finden
hab ich die Augen schon längst geschlossen
an die Dunkelheit gewöhnt seh ich Träume schwinden
wurde oft geblendet aber zum Glück nie erschossen

die Ideen, die Tage und Menschen
die es lohnt, halt ich auch weiterhin fest
damit sie nicht wieder verschwinden
bevor man sie notfalls freiwillig lässt

Sonntag, 1. Mai 2011

zweite Chance

was hältst du von einer zweiten Chance
ein zweiter erster Augenblick
zuletzt schenkte sie uns in Erinnerung
dankbar ein ewiges Lächeln zurück

falls die Zukunft im Glück
bildet eine Schleife im Moment
und die Vergangenheit sich vorspult
entsteht ein Wunsch den man schon kennt

glaubt man den eignen Sinnen
der Zeit, wo alles einfach war
werden wir ihnen nie entrinnen
ob nun zu zweit oder sonderbar klar

weil ich mich so nach ihr sehne
schenk ich sie der ersten
und weil ich sie stets gebe
die zweite Chance zu rasten

will mir niemals mehr sagen
ich hätte es nicht noch mal probiert
dann lieber das Risiko ertragen
dass man wieder einmal alles verliert

Donnerstag, 28. April 2011

verbrannt

warte weiter auf den Prinzen
suche weiter deine Traumfrau
nur Liebe korrigiert die Fehler
sie ist weder blind noch schlau

jetzt hör doch auf uns anzuprangern
versuch es lieber zu benennen
fass dir an die eigene Nasenspitze
um dich vom Spiegelbild zu trennen

wer sich unschuldig glaubt, der kennt sie gut
die Steine in der rechten Hand
mag sein, wir werfen oft in Wut
aber ehrlich Narben trägt, wer sie im Gesicht erkannt

die Angst, die Not, die Schamesröten
sie sind in uns, um uns, Tag und Nacht
sie schreien, sie helfen, hindern zahm und töten
was uns berührt wird immer schmerzerwacht

die Kreide quietscht im Hals der Leugner
an der Tafel steht klein das Alphabet
wer nur bis C schrieb, kennt keine Worte
für die Einsicht der Rücksicht kommen sie nie zu spät

welche Erwartungen stellst du nur
an deinen eigenen Verstand
schau dich um, du kannst sehen
wir haben uns alle verbrannt

Sonntag, 24. April 2011

schwingen

wenn ich wieder komm
wenn die Lieder komm
wenn eine Melodie spielt

wenn du sie hören kannst
wenn dein Herz dazu tanzt
lass uns singen

was lange währt wird gut
all der schiefe Klang wird rein
selbst der fehlende Mut
wird nicht vonnöten sein

wenn der Rhythmus beginnt
wenn die Harmonie verstimmt
wenn uns die Töne ausgehen

wenn der Hall verstummt
wenn jemand im Hintergrund summt
lass uns schwingen

wir können tun und lassen was wir wollen
wir können so tun als lassen wir uns rollen
wir können so viel mehr zusammen
wenn ich wieder komm

im Schlaf

ich schlaf bei Tag
ich schlaf bei Nacht
ich schlafe wach
ich schlafe sacht

ich schlafe kurz
ich schlafe viel
ich schlafe oft
ich schlaf im Spiel

ich schlafe dann
ich schlaf in Ruh
ich schlafe nie
ich schlaf im Nu

ich schlafe hier
ich schlafe dort
ich schlafe gern
an jedem Ort

und wenn ich dann mal
schlafen muss
verpasst mein Herz
den Schlafrhytmus

und wenn ich wirklich
schlafen soll
macht mein Kopf auf
übertoll

drum lasst den Tag zum
Schlafen sein
bleibt wach die Nacht
und schlaft nie ein

Mittwoch, 20. April 2011

die Weichen

ein Neuanfang zu Beginn der letzten Stunde
jede Sekunde ist kostbar
doch wir drehen noch immer
die Ehrenrunde
wir verabschieden uns
von unserem alten Leben
von unseren alten Freunden
von unserem alten Gesicht
und siehe da
es spricht
zu uns
vergiss mein nicht
vergessen werden wir es nicht
benutzen nur
um uns zu erklären
woher wir kommen
und was wir wollen
und wer wir waren
und wer wir sind
und all der Unsinn
was wir werden
und was wir wurden
der Unterschied
ein Buchstabe nur
doch begeben wir uns
auf die Spur
unseres Lebens begegnen wir
zahllosen Menschen
tausende Seelen und Weichen
und keine sind gestellt
doch alle sind sie
von Bedeutung
mal links
dann wieder rechts
ein Schritt zurück
und doch zwei voran
welchen Weg man auch geht
man kommt Sicherheit nicht an
solang man selber nicht reift
und begreift
die Weichen im eigenen Kopf zu stellen
und sich nicht mehr vorzumachen
man sehe ein Ziel am Horizont
denn das ist das Ziel der Anderen
doch die Anderen das sind nicht wir
denn unser Sinn liegt woanders
nur müssen wir ihn schärfen
ihn hören und fühlen
denn er schläft noch in uns
doch was erzähl ich hier
das weißt du ganz genau
so wie ich

spirit

take gifts
let give
what lifts
could live
if that
will fit
the love
spirit
when choose
then loose
an other
way
for present
may be
not
today
since birth
or death
like dumb
and deaf
receive
and send
until
the end

die Kiste

im Hinterhaus der Vorstadt
gibt es einen kleinen Ort
der vieles schon gesehen hat
und auch du warst sicher dort
die Gardinen längst vergilbt
im Kühlschrank Licht, Senf und Wein
der kaputte Stuhl der Küche
die letzte Kiste soll es sein
zum Friseur gegenüber
wollt ich immer schon mal gehen
und den Nachbarn oben drüber
werd ich wohl kaum mehr wieder sehen
selbst wenn ich die Zeit zurück dreh
komm ich immer wieder an
bei der Kiste voller Träume
die ich nicht mehr schließen kann
ein letztes Mal die Freunde
hören Musik philosophieren
danach schließen sich die Räume
die Kiste bleibt zu reparieren
was bleibt zum Reparieren
ich hoff das Meer
ich hoff das Meer
wird sich revanchieren

Dienstag, 19. April 2011

I like

I like to change
I like to know
I like to range
I like the flow

I like to move
I like to say
I like to groove
I like the day

I like to wait
I like to wish
I like to date
I like the fish

I like to save
I like to grow
I like it brave
I like it slow

Kirschblüten

ich sitze hier rum
und warte auf dich
doch wie es scheint
kommst du heute nicht
ich steh auf denn ich will
nein ich muss gehen
da seh ich dich doch noch
doch noch im Regen stehen
und ich frag dich
was tust du nur hier so allein
doch du bemerkst mich nicht
und gehst einfach heim
hey lass mich nicht
nicht so lange warten
bis dass die Kirschblüten
blühen in deinem Garten
ich vermisse dich
vermisst du mich nicht
sag mir wie lang soll ich noch warten
oder soll das hier alles entarten
ich frag mich was mach ich hier
hier draußen so allein
warum geh ich nicht einfach
einfach zu dir rein
es ist kalt und ich wollt warten
doch ich muss gehen
bis dass die Kirschblüten
wieder blühen im Garten

Montag, 18. April 2011

purity

rest gone less
passing the last
glimpse for eternity
emotion on mars

starving for fat
individual masses
home, sick and mad
can we please pass this

war in space
frozen to love
cutting down spice
fooling above

a dirty old find
lonely mother earth
hot stone heart
under pressure reserve

catching the flies
lazy like bee
diving the dice
drying in sea

the childhood trap
just a little nap
buy insurance security
for loosing purity

Donnerstag, 14. April 2011

feather

lightning fast
home per menue
would a lightning last
beat that revenue

over and over
never forever
for evermore
I even swore

over and out
flying in the crowd
never too loud
at sea I won't shout

like leather wind
sunny salt lake city
and the tides change
I feel stormy weather

your feather.

Dienstag, 12. April 2011

immer nur du

ob ich schlafe oder wache
immer nur du
ob ich weine oder lache
immer nur du
ob ich stehe oder renne
immer nur du
ob ich vergesse oder erkenne
immer nur du
ob ich spreche oder höre
immer nur du
ob ich passe oder störe
immer nur du
ob ich lieb oder verzicht
immer nur du
ob ich will oder nicht
immer nur du
ob ich komme oder gehe
immer nur du
ob ich ignorier oder verstehe
immer nur du
ob ich lebe oder ruh
immer nur du
ob ich immer oder nur du
immer nur du

Montag, 11. April 2011

So lange

... die Menschen sich nicht selbst mit zwei Augen ansehen, mit zwei Ohren zuhören und mit beiden Gehirnhälften ein Bild zusammensetzen, wird niemals eine Perspektive entstehen.

Freitag, 8. April 2011

wieder geboren

wurde damals fast gestorben
bevor ich aus dem Dunkeln trat
wurde mein Leben nur fast verdorben
weil ich mir die Zeit nahm und um sie bat
darum lebe ich heute, im Hier und im Jetzt
was gibt es Schöneres, als Glück zu erschaffen
weil damals und bald wird zu sehr überschätzt
erstaunlicherweise wussten das schon die Affen
die einen sagen, ich kam wie oft zu spät
ich glaub, ich hab den Weg genossen
den Augenblick der Sehnsucht erspäht
ohne Hektik und unverdrossen
denn Timing ist der Moment aufzustehen
wenn man nicht mehr schwimmen mag
ich mach es mir auch gern bequem
höre zu, bevor ich etwas sag
weil Stress nicht gesund ist
lieb ich die Ruhe vor dem Sturm
und weil der Ball nun mal rund ist
wurde ich wieder geboren

For Those Who Are Like Mine

At night I hear the words sound 
those who never met an ear
they still are flying all around
and will never disappear

Those who were talking
told stories of fears and fate
and everytime I catch some
I feel to come to late

If you want to help me
try listening on time
this can be releasing
for those who are like mine

Donnerstag, 7. April 2011

Leinen los

Wir fahren auf meinem kleinen, neuen, weißen Segelboot
und der Wind treibt uns irgendwo hin
die Sonne geht unter und das Wasser färbt sich feuerrot
in ein paar Minuten können wir die Sterne zählen

Wir fahren von Montreal direkt nach Athen
und danach werden wir mal sehen, Frau Kapitän
Kurs Süd-Ost ist anvisiert, volle Kraft voraus
wir können nur beten und hoffen der Wind geht uns nicht aus

Wir treiben dahin, wir treiben dahin
manchmal auch her, manchmal auch her
gedankenlos, das ist nicht schwer
Leinen los

Bitte deck dich zu, mein Schatz, denn die Nacht wird bitterkalt
es ist Land in Sicht, doch wir fahren immer weiter
auf diesem Boot werd’ ich mit dir alt
und der Mond ist unser ständiger Begleiter

Wir treiben dahin, wir treiben dahin
manchmal auch her, manchmal auch her
gedankenlos, das ist nicht schwer
Leinen los

Samstag, 26. März 2011

We invented slavery, tools and machines ...

... to gain more time being human. We invented work and money to trade that time, to spend it or to save it. And we invented music. For all of us. For the little second we all feel human again. How much time is that little second for you?

Donnerstag, 24. März 2011

Miss

Miss Verstehen will ich sehen
Miss Verstehen will es wissen
Miss Verstehen wird nicht gehen
Miss Verstehen werd ich vermissen

Miss Verstanden kannst du werden
Miss Verstanden gibt nicht auf
Miss Verstanden lebt hier auf Erden
Miss Verstanden im Dauerlauf

Miss Verständnis korrigiert mich
Miss Verständnis hört mir zu
Miss Verständnis revanchiert sich
Miss Verständnis bist nur du

Mittwoch, 23. März 2011

des Stein Zeit

der Weltnachricht Angst
die Probleme bekannt
werbend Sicherheit verkauft
alles ziemlich ignorant

der Beschissenkonflikt
an unbekannte Adressen
wir uns selbst verschickt
und den Absender vergessen

warum schauen wir weg
warum gehen wir weiter
als wäre nie was passiert
weil selbst mit Leid
des Stein Zeit altert?

Gleiches

du willst mich vergessen
ich werd dir dennoch schreiben
du willst nicht vermissen
ich werd nicht weiter leiden

du wirst weiter leben
ich will weiter lieben
du wirst kaum vergeben
ich geh nicht ohne Segen

du wartest heimlich leise
ich schrei es oft laut raus
du bleibst hier Zuhause
ich leb in Saus und Braus

du unterdrückst die Gefühle
ich tolerier meinen Zwang
du liebst die klare Kühle
ich den butterweichen Klang

wir wollen beide Gleiches
drücken uns nur anders aus
ergänzen wir uns perfekt
oder schließen wir uns aus?

einseitig

den ersten Schritt hab ich gemacht
wann finden wir unsere innere Ruh
genießt du es, wie ich leid und schmacht
sag mir nicht, ich wär anders als du 

wir warten zweifelnd jeden Tag
ich sprach zu dir unsere Zeit wird knapp
komme stolpernd auf dich zu
schau nur hin, wie ich die Leitung kapp

warum bleibst du nicht kurz stehen
lieber zerbrech ich an deinem Beton
lass uns aufprallen anstatt weitergehen
den Weg der einseitigen Kommunikation

Freitag, 18. März 2011

Einfach

[…]
Einfach zu sein, um einfach zu leben.
Einfach zu leben, um einfach zu fühlen.
Einfach zu fühlen, um einfach zu lieben.
Einfach zu lieben, um zweifach zu sterben.

Einfach zu schön, um einfach zu sein.
[…]

die Maschine

die Fabrik unseres Lebens ist eine Manufaktur
denn am Fließband der Liebe stehen wir Menschen nur
meist mit mehr Augenmaß als unsern Verstand
fühlen wir alles perfekt, das Herz in der Hand

weil eine Maschine niemals wird spüren
was sie tut, ob es gut oder schlecht
wenn der Mensch es ihr niemals wird zeigen
zu unterscheiden was falsch und was echt

Am Ende des Regenbogens

Ob Schwarz oder Rot,
beides Zuckerbrot und Peitsche.
Auch Grün und Gelb,
macht gern was Ihnen gefällt.

Am Rande wird’s dunkler, gar Braun,
viel ideologischer Schaum.
Nur Weiß oder Transparent
man im Spektrum kaum erkennt.

Dem Deutschen Volke
propagieren sie kess.
Der Eigenen Westentasche
spendieren sie es.

Wo ist die Repräsentanz
unseres Gewissens geblieben,
der Machtgier Ignoranz
hat sich die Zeit nur vertrieben.

Wie der Kessel Buntes
gebündelt im Hohlspiegel,
quasi im Brennpunkt verpufft
übrig bleibt heiße Luft.

Nur die Hoffnung bleibt noch
kommt irgendwann auch Licht
durch des Daches Loch,
was im Glas sich nicht bricht.

Karma

Atome, Ketten, Reaktion,
Schwimmen, Brennen, Hölle,
Kunst, Vulkane, Explosion,
Beben, Sterben, Zölle,

Sicherheit, Strahlung, Illusion,
Fluten, Wellen, Schwingung,
Hören, Sagen, Kommunikation,
Fesseln, Wunsch, Bedingung,

Suchen, Finden, Wissenschaft,
Schaffen, Lassen, Diskussion,
Gefühl, Vetrauen, Lebenskraft,
Denken, Hoffen, Resignation,

Katastrophen, Leben, Lügen,
Verzweiflung, Wut, Ignoranz,
Einklang, Harmonie, Betrügen,
Liebe, Spenden, ganz.

wie schwer

wie schwer wird es aufzustehen
wenn kein Duft einen weckt
wie schwer wird es zu gehen
wenn kein Wiedersehen winkt
wie schwer wird es zu bleiben
wenn nichts mehr einen hält
wie schwer wird es zu halten
wenn niemand stehen bleibt
wie schwer wird es zu kommen
wenn niemand dich erwartet
wie schwer wird es zu warten
wenn niemand kommen wird
wie schwer wird es zu glauben
wenn niemand weiter weiß
wie schnell man doch vergisst
was man eigentlich vermisst